17.12.2020

Neue Bahn­brü­cke Katt­wyk für den Ver­kehr frei­ge­ge­ben

Nach zwölf­jäh­ri­ger Pro­jekt­lauf­zeit ist die Neue Bahn­brü­cke Katt­wyk, eines der be­deu­tends­ten In­fra­struk­tur­pro­jek­te der Ham­burg Port Aut­ho­ri­ty (HPA), am 14.12.2020 für den Bahn­ver­kehr frei­ge­ge­ben wor­den. Der erste Zug auf den Glei­sen der Neuen Bahn­brü­cke Katt­wyk war vom Ei­sen­bahn­ver­kehrs­un­ter­neh­men Me­trans. Mit einem Fi­nanz­vo­lu­men von 270 Mil­lio­nen Euro liegt das EU-ko­fi­nan­zier­te Pro­jekt damit so­wohl im Zeit- als auch im Kos­ten­plan.

Durch den Neu­bau wird die 1973 ge­bau­te Katt­wyk­brü­cke, wel­che bis dato so­wohl für den Stra­ßen- als auch Bahn­ver­kehr ge­nutzt wurde, sub­stan­zi­ell ent­las­tet. Die neue Hub­brü­cke trennt nicht nur die Ver­kehrs­bän­der von­ein­an­der und passt sie damit an die mo­der­nen An­for­de­run­gen an, gleich­zei­tig wird das Ver­kehrs­netz durch die ge­plan­te Er­wei­te­rung auf die Zu­kunft vor­be­rei­tet. Zu­sam­men mit der Katt­wyk­brü­cke bil­det die ca. 287 m lange Neue Bahn­brü­cke Katt­wyk eine prä­gnan­te Brü­cken­fa­mi­lie.

Se­na­tor Mi­cha­el Westha­ge­mann: „Die Fer­tig­stel­lung der Brü­cke ist ein wich­ti­ger Schritt, eine leis­tungs­fä­hi­ge Ver­bin­dung über die Süd­er­el­be zu si­chern. Ha­fen­wirt­schaft, die ge­sam­te Lo­gis­tik­bran­che und auch die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger pro­fi­tie­ren von der Bahn­brü­cke und den weg­fal­len­den War­te­zei­ten für den Stra­ßen­ver­kehr.“

„Ich bin stolz auf unser en­ga­gier­tes Team, das die­ses wich­ti­ge Pro­jekt von An­fang bis Ende mit der nö­ti­gen Dis­zi­plin, aber auch mit einer gro­ßen Por­ti­on Lei­den­schaft durch­ge­zo­gen hat“, sagt Jens Meier, CEO der HPA. „Auch die zwei Co­ro­na-Wel­len auf den letz­ten Me­tern bis zur Fer­tig­stel­lung der Brü­cke haben wir dank des Ein­sat­zes aller Be­tei­lig­ten ohne Ver­zö­ge­run­gen über­stan­den.“

Nach der Ver­kehrs­frei­ga­be wer­den 2021 die wei­te­ren Rest­ar­bei­ten, wie z.B. die au­to­ma­ti­sier­te Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Stell­werk und Brü­cke durch­ge­führt.

Scha­dens­be­he­bung an der Rethe­brü­cke ab­ge­schlos­sen

Eben­falls für den Ver­kehr frei­ge­ge­ben wird heute, 17.12.2020 um 18 Uhr, die Re­the­s­tra­ßen­klapp­brü­cke, wel­che nach einer Ha­va­rie eines Hy­drau­lik­zy­lin­ders seit Ende Au­gust 2020 ge­sperrt war. Im Zuge der Scha­dens­be­he­bung wur­den nicht nur der Hy­drau­lik­zy­lin­der in­stand­ge­setzt, son­dern an der Ge­samt­an­la­ge me­cha­ni­sche und hy­drau­li­sche In­stand­set­zungs­ar­bei­ten durch­ge­führt. Die Brü­cke be­fin­det sich der­zeit in einem er­wei­ter­ten Pro­be­be­trieb mit den re­gel­haf­ten Be­triebs­zei­ten. In­ner­halb die­ser Be­triebs­pha­se wird jetzt das Zu­sam­men­spiel aller neuen Kom­po­nen­ten unter Re­al­be­din­gun­gen er­probt und tech­nisch über­wacht.

Im Rah­men der Re­pa­ra­tur­ar­bei­ten wur­den u.a. der ha­va­rier­te Hy­drau­lik­zy­lin­der auf­ge­ar­bei­tet, das ge­sam­te Hy­drau­lik­sys­tem in­spi­ziert, ge­rei­nigt und op­ti­miert sowie Bau­tei­le er­neu­ert und in­stand­ge­setzt. Die Ar­bei­ten wur­den durch HPA-In­ge­nieu­re, Tech­ni­ker und ex­ter­ne Fach­fir­men aus­ge­führt.

„Danke an alle, die ge­hol­fen haben, dass die Brü­cke nun wie­der für die Ha­fen­be­trie­be und An­lie­ger zur Ver­fü­gung steht. Für die lo­gis­ti­schen Pro­zes­se im Hafen ist das sehr wich­tig. Ich er­war­te, dass die Er­kennt­nis­se durch die er­folg­te Scha­dens­ana­ly­se dazu füh­ren, dass so etwas nicht wie­der pas­siert“, sagt Se­na­tor Westha­ge­mann.

„Mein Dank gilt allen in­ter­nen und ex­ter­nen Be­tei­lig­ten für ihr En­ga­ge­ment, den Scha­den zu be­he­ben“, sagt Jens Meier. „Eben­falls be­dan­ken möch­te ich mich bei den An­lie­gern für ihre Ko­ope­ra­ti­on und Un­ter­stüt­zung wäh­rend der Re­pa­ra­tur­ar­bei­ten.“

Bild­ma­te­ri­al stel­len wir gerne zur Ver­fü­gung.

Sinje Pangritz

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