ITS Projekte

Projektübersicht

MOZART - traffic management with traffic signal control using quantum-inspired optimization
PORTwings
Green4TransPORT
Echo 1
I2PANEMA
RoboVaaS - Robotic Vessels as a Service
SmartBRIDGE Hamburg
DLSAi - Digitalisierung der Lichtsignalanlagen-Infrastruktur im Hamburg Hafen
homePORT - das HPA-Reallabor als Messegelände im Herzen des Hafens
 

Der Hamburger Hafen entwickelt sich im Wandel der Zeit immer weiter. Wir managen den Hafen der Zukunft effizient und mit Weitsicht und treiben die digitale Transformation voran. Unser Ziel ist, bis 2040 CO2-neutral zu sein. Welche digitalen Lösungen bereits jetzt eingesetzt werden und welche bereits geplant sind, sieht Du hier.

MOZART - traffic management with traffic signal control using quantum-inspired optimization

Zielsetzung

  • Starre und adaptiv geregelte Lichtsignalanlagen durch netzübergreifende, kontinuierliche Echtzeit-LSA-Programmauswahl ergänzen:
  • Echtzeitverkehrssteuerung, die den Verkehr im gesamten Netz erfasst und steuert, soll Kapazitäten erhöhen und Aufwände senken
  • Phase 3 geht über die Klärung der Machbarkeit mit einem Digital Annealer, als zentrale Berechnungseinheit der Phase 1+2 hinaus. Konkretisiert wird MOZART durch eine Referenzarchitektur und einem Simulationsprototyp zur (Teil-)Netzsteuerung.

Beschreibung

Ziel ist Bremsen/Beschleunigung zu vermeiden und z. B. LKW-Pulks zu priorisieren. Für komplexe Optimierungsprobleme brauchen herkömmliche Verfahren sehr viel Zeit. Notwendig ist eine Berechnung in wenigen Sekunden. Die grundsätzliche Anwendbarkeit der Digital Annealer Unit zur Optimierung von Verkehrsnetzen ist in den Phasen 1+2 beantwortet worden.

In Phase 3 wird nun ein konkretes Teilnetz im Hafen (Die Knotenpunkte 105-108 und 1867 im Bereich Köhlbrandbrücke bis Neuhof und Reiherstieg Hauptdeich) modelliert und mit historischen Daten die Verkehrsströme abgebildet.

Im Einzelnen

  • Modellierung der Mehrspurigkeit, Abbiegebeziehungen sowie Zuordnung der Fahrspuren zu den jeweiligen Lichtsignalanlagen
  • Einbindung historischer Parameter (Verkehrsdaten), ua. zur Dimensionierung der Stressparameter
  • Implementation der mathematischen Beschreibung mikroskopischer Fahrverhalten (Reaktionszeiten, Abbiege-, Brems- und Beschleunigungsverhalten LKW/PKW)
  • Simulation von Verkehrsbelastungen im Hafenteilnetz; Sensitivitätsprüfung bei unterschiedlichen Verkehrsbelastungen unter Einsatz von Freigabezeitverkürzung/-verlängerung und Auslassen nicht benötigter Freigabezeiten
  • Prognose von LSA-Schaltpunkten unter Berücksichtigung von Mindestfreigabezeiten, Phasenfolgen und -übergängen
  • Bewertung der Leistungsfähigkeit und des Optimierungspotenzials
  • Einbinden verschiedener Verkehrssteuerungsstrategien (umweltsensitives Verkehrsmanagement, Routenpriorisierung) und Bewertung der Auswirkungen
  • Berücksichtigung der Zeitkomponenten und Latenzen von der Verkehrserfassung bis zur Verkehrssteuerung, Einbeziehung der Gesamtumlaufdauer in der Optimierung
  • Bestimmung einer Referenzarchitektur: Definition technischer Kernanforderungen für eine kontinuierliche Echtzeit-Signalprogramm-Optimierung.

Die durch etablierte Verkehrssimulationssoftware modellierten Netze werden mit den Optimierungsprognosen der Fujitsu Digital Annealer Unit und bspw. mobsim (MATsim) zur mathematischen Beschreibung verknüpft. Ausgehend von den Ergebnissen der Phase 3, soll das Modell nicht mehr mit realitätsnahen, synthetischen Daten versorgt werden, sondern durch reale Daten aus dem Port Road Management Center der HPA.

Technologie & Trends

  • Digital Annealer dient als Brücke zwischen klassischen Architekturen und Quanten-Rechnern für eine starke Verkürzung der Rechendauer bei sehr umfangreichen Optimierungsaufgaben
  • Zuverlässige Sensorik, die Datenschutzbelange berücksichtigt
  • in Ergänzung; eine leistungsfähige 5G-Schnittstellen für flexible Sensoranpassungen und Vermeiden aufwändiger Kabelverlegungen, denn irgendwann soll die LSA nur noch das Signal für die Ampelphase erhalten.

Chancen

  • Optimale LSA-Schaltung: Ausschöpfen von Kapazitäten der konstruktiven sowie auch technischen Infrastruktur des stark belasteten Hafennetzes
  • außerdem eine Reduzierung von Schadstoffemissionen durch optimierte Fahrweise (Brems- und Beschleunigungsverhalten)
  • darüber hinaus entsteht ein verbessertes Verständnis der Zusammenhänge von Verkehrslage und Netzsteuerung; Netzlagebild, Engpassanalyse, Integration von Drittdaten, Car2x LSA-abhängig, offen für Human2x, Bike2x, Vorrang für Polizei, Feuerwehr, ÖPNV etc.
  • ein flexibel gesteuertes Netz lässt Einsparungen in Wartung, Personal, Invest erwarten
  • Sensorik räumlich flexibel, Zukunftssicherheit für kommende Detektionsverfahren

Medien
Onepager MOZART
Vorläufiger Imagefilme des Konzeptes von FUJITSU

PORTwings

Zielsetzung

  • Erprobung und Einführung eines Teleoperationsleitstand zur Steuerung Drohnen und mobilen Sensoriken (UAV, ASV, UUV & Rover) 
  • Einführung eines drohnenbasierten Lagebildservice für den Katastrophenschutz im Hamburger Hafen 
  • Intelligentes Hafeninfrastrukturmanagement
  • Sicherheits- und Effizienzsteigerung im Hamburger Hafen 

Beschreibung

  • Mit dem Drohnensteuerungsleitstand PORTwings (PTU – Port Teleoperation Unit) evaluiert die HPA wie teleoperierte Drohnen (UAV, UUV, ASV & Rover) außerhalb der Sicht (BVLOS[1]) und mobile Sensoriken zukünftig die Sicherheit im Hafengebiet, durch die Einführung eines großflächigen Einsatzlagebildservice, gesteigert werden kann.
  • In ihren hoheitlichen Zuständigkeitsbereichen plant die HPA vor allem in den Bereichen „Prävention und Management von Sonderereignissen“ und „Wasserflächenkontrolle“ mit dem Einsatz von Drohnen, um dort bestehende Prozesse sicherer zu gestalten bzw. zu optimieren und neue Services einzuführen. Im Rahmen des Katastrophenschutzes HASTA wird beispielsweise untersucht, wie bei Großlagen z.B. Sturmfluten, Unfällen oder anderen Ad-Hoc Störfällen mit hochauflösenden Echtzeit-Lagebildern unterstützt werden kann. Gerade in diesen sehr zeitkritischen Bereichen stellen Drohnen eine deutliche Verbesserung der Effizienz dar.
     
  • Darüber hinaus werden diverse, speziell auf die Infrastruktur des Hamburger Hafen und die individuellen Use Case Umgebungen angepasste intelligente Hafeninfrastrukturmanagementservices erprobt und entwickelt. Die HPA wird mittelfristig auf diese Weise Teile des Infrastrukturmanagements intelligenter und nachhaltiger gestalten. Damit folgt die HPA einer Digital-Strategie zum Thema intelligentes Hafeninfrastruktur-management. Auch hier stehen vor allem die Ziele „Steigerung der Sicherheit“, beispielsweise durch Wartungsroutinen in der Bauwerksprüfung und der damit einhergehenden Möglichkeit von Schadenfrühzeiterkennungen oder Schadenentwicklungsprognosen (Predictive Maintanance), als auch ein an sich „nachhaltigeres und effizienteres Infrastrukturmanagement“ im Mittelpunkt der HPA-Interessen.

Chancen

  • Sicherheitssteigerung durch drohnenbasierten Echtzeitlagebildservice für Ad-Hoc Situationen und Großlagen im gesamten Hafengebiet
  • Erstellung automatisierter Sensordatensätze zur Unterstützung der Wasserflächen- und Wegekontrollen, sowie eines intelligenten Infrastrukturmanagement (Wartungsroutinen, Bauwerksprüfungen, „predictive maintenance"…)

Technologie & Trends

  • Drohnen – Flugdrohnen (UAV), Schwimmdrohnen (ASV), Tauchdrohnen (UUV), Rover
  • Teleoperationsleitstand
  • Automatisierte Verkehrssteuerung
  • Datensatzproduktionen für digitale Zwillinge

Green4TransPORT

Zielsetzung

  • Ziel des Projekts ist es, Schwerverkehre an ausgewählten Ampelkreuzungen mittels V2X verlässlich zu identifizieren und zu priorisieren, um den (intermodalen) Verkehrsfluss und die Verkehrssicherheit zu erhöhen und den Ausstoß von Emissionen zu verringern.

Beschreibung
Unternehmen:

  • Feldtest im Bereich des Kattwykdamm, in dem alle Transportträger inkl. beweglicher Infrastruktur vertreten sind, um Einsatzfelder im intermodalen Zusammenspiel zu finden, in denen die Technologie einen hohen Mehrwert, insbesondere in Bezug auf Verkehrssicherheit und Verkehrsfluss generieren kann.
  • Ausgestattet werden zunächst 200 Lkw, um die vernetzte Erfassung detaillierter Informationen über den Verkehr in hoher Qualität und in Echtzeit zu testen.
  • Vor Ort können so die Ampelschaltungen optimiert werden, um Brems- und Beschleunigungsvorgänge des Schwerverkehrs an den Kreuzungen zu minimieren. Speditionen können flüssiger und vorhersagbarer durch den Hafen fahren.
  • Verstetigung des Schwerverkehrs nutzt allen Verkehrsteilnehmern und hilft Emissionen zu verringern.

Chancen

  • Nutzung der ITS Installation in weiteren ITS Projekten. Lkw als fahrende ITS Vehicle in HH.
  • Ausrollen der Fahrzeug-Vorrangschaltung auf weitere Knotenpunkte sowie andere Nutzergruppen.
  • Busbeschleunigung und Bevorrechtigung.

Technologie & Trends
eingesetzte Technologie:

  • C-ITS, WLAN 802.11p / ITS-G5 (SPaT/MAP, DENM, CAM, IVS)

Innovation

  • Verkehrsabhängige Priorisierung von Schwerverkehren, um den Gesamtverkehrsfluss zu erhöhen. Ggf.

Datenquelle

  • Existierende Schleifen im Hafengebiet für unvernetzte Verkehre und DENM/CAM Nachtichten von den vernetzten Trucks an die Infrastruktur Zuordnung zu

Technologietrends

  • Internet of Things
  • Automatisierung

Medien
Green4Transport - Teaser
Green4Transport - an intelligent cotrolling of traffic lights

Echo 1

Zielsetzung

  • Echo.1 ist das erste offiziell vom Oberhafenamt zugelassene unbemannte Oberflächenfahrzeug zur Erfassung von hydrographischen Grundlagendaten im Hamburger Hafengebiet. Neben dem operativen Einsatz in der HPA-Wassertiefeninstandhaltung als Zusatzwerkzeug bei der Gewässervermessung dient diese Plattform als Vorreiter für autonome Gewässerfahrzeuge im Hafenbetrieb. Zusätzlich zur Gewässervermessung soll die modulare Messplattform zukünftig für weitere Anwendungen im Hamburger Hafen aufgerüstet und eingesetzt werden.

Beschreibung

  • Trotz seiner geringen Größe von 1,65m Länge und einem Gesamtgewicht von ca. 50kg ist das batteriebetriebene Gerät mit Hochleistungsnavigations- und Messtechnik ausgestattet. Neben einem leistungsstarken Fächerecholot besitzt Echo.1 ein störunempfindliches Satellitenpositionierungssystem, ein AIS-Transponder, ein Kollisionsverhütungsradar u.v.m. und ist dabei sehr wendig und flott mit bis zu 10kn unterwegs. • Dieses Fahrzeug wird die Hydrographie der HPA anfangs in den Hafenbereichen unterstützen, welche für die klassischen Peilschiffe schwer (nur zu bestimmten Tidezeitpunkten) oder gar nicht erreichbar sind. Auch ist es möglich das ASV als (force multiplier) automatisiertes „Beiboot“ zu den Schiffen einzusetzen, um noch effizienter gewisse Hafenbereiche hydrographisch zu erfassen. Die Daten werden wie auf den klassischen Peilschiffen automatisiert über das Internet, hoffentlich bald auch über 5G ins Büro gesendet, dort plausibilisiert und dann allen Nutzern über die bei ebenfalls WI entwickelte Peildesk-Anwendung zur Verfügung gestellt.

Chancen

  • Da die Sicherheit des Schiffsverkehrs im Hafen an erster Stelle steht, wurden zusammen mit dem Oberhafenamt die grundsätzlichen Regeln und Voraussetzungen für den Betrieb solcher Systeme erarbeitet. Diese werden nun erprobt und zukünftig kontinuierlich an den Stand der Technik weiterentwickelt. Dabei ist es wichtig zu erwähnen, dass das unbemannte Fahrzeug auch im autonomen Messmodus stets durch eine Person (der sogenannten „wo/men in the loop“) in Sichtweite überwacht wird, für die Hafenschifffahrt per Funk erreichbar ist und damit die Sicherheit stets gewährleistet bleibt. • Durch die zukünftige Weiterentwicklung der Sensorik zur Optimierung der sogenannten "situational awareness" in Kombination mit der Anpassung der Kollisionsverhütungsalgorithmen können solche System zukünftig einen höheren Grad der Autonomie erreichen und damit die Effizienz beim Einsatz steigern.

Risiken

  • Für den operativen Einsatz von Echo.1 im Hamburger Hafengebiet wurde eine Risikoanalyse erstellt, die kontinuierlich auf den Stand der Technik und der Prozesse angepasst wird. Bestimmte Risiken wurden zusätzlich durch die in der Schifffahrtspolizeilichen Genehmigung aufgeführten nautischen Rahmenbedingungen minimiert, so dass ein sicherer Einsatz dieses Fahrzeuges jederzeit gegeben ist.
     
  • In der Anfangsphase bei der Einführung solcher Technologien muss damit gerechnet werden, dass mehr personelle Ressourcen benötigt werden und somit eine Effizienzsteigerung nicht unmittelbar sichtbar wird. Ebenso ist darauf zu achten, dass sich die Hafenwirtschaft auf unbemannte Wasserfahrzeuge einstellen und gute Erfahrungen im Umgang mit dieser Technologie sammeln kann, was schließlich zu Akzeptanz führt. • Gerade klassische Schiffsbesatzungen stehen dem Thema "Unbemannte Wasserfahrzeuge" verständlicherweise skeptisch gegenüber. Hier müssen die Kollegen unbedingt von Anfang an involviert und informiert werden, da sich das Berufsbild von Schiffsführern sicherlich mittelfristig stark verändern wird.

Strategie-Ziele

  • Technologische Innovationen evaluieren                                                                 Mittel
  • Prozesseffizienz erhöhen                                                                                         Hoch
  • Kollaboration fördern, Silos abbauen                                                                      Mittel
  • Neue Geschäftsmodelle / -felder (neue Kundenstrukturen oder Erlösströme)      Gering

Technologie & Trends

  • Trotz seiner geringen Größe ist dieses neue Fahrzeug auch für weitere Anwendungen im Hamburger Hafen geeignet und kann modular mit Zusatz- oder Austauschsensorik ausgestattet werden. Neben einem Strömungsmessgerät (ADCP) kann ebenso ein Laserscanner für die Erfassung der Uferbauwerke installiert werden. Auch verschiedene Einstrahl- oder Sedimentecholote für zukünftige Anwendungen im Rahmen der Nautische Tiefe sind möglich. Weiterhin kann dieses oder ggf. zusätzliche baugleiche Fahrzeuge zum Sammeln von Oberflächenwasserproben und zum Messen von Emissionen eingesetzt werden.
  • Neben dem Einsatz dieses neuen Fahrzeuges in der operativen Wassertiefeninstandhaltung als Zusatzwerkzeug bei der Gewässervermessung sieht die Hydrographie aktuell auch viele Verknüpfungspunkte mit bereits laufenden oder in Planung befindlichen Digitalisierungsprojekten innerhalb der HPA. Hier ist zum einen die Zuarbeit und der Erfahrungsaustausch im RoboVaaS-Projekt (CDO) zu nennen, bei dem das neue Fahrzeug in gewissen Testszenarien eingesetzt werden kann. Zudem startet gerade ein Vorprojekt für das Projekt „5x5G Initiative Hamburg Leitstand“ (HPA, LSBG, etc.), bei dem das Fahrzeug planmäßig mit 5G Technologie ausgestattet werden soll und damit Echtzeitdaten mit Network-Slicing (Hohe Bandbreite, Geringe Latenz, hohe Ausfallsicherheit) an einen Leitstand sendet.
     
  • Durch HPA-Projekte wie z.B. WizARd wird die Interaktion / Kombination zwischen verschiedenen innovativen Technologien wie Augmented und Virtual Reality - Anwendungen bei der Steuerung und Überwachung von Echo.1 entwickelt und erprobt. Dazu kommen Hydrographie-interne Evaluationstests, bei denen KI-Algorithmen für eine automatisierte Datenplausibilisierung in der Auswertung der hydrographischen Peildaten erprobt werden.

I2PANEMA

Zielsetzung

  • Das Ziel des Verbund-Forschungsprojektes "I2PANEMA" ist es, mithilfe von Sensorik / IoT verschiedene Informationen von Schiffen zu erfassen und über geeignete Schnittstellen darzustellen/auszutauschen.
  • Drei Business-Szenarien mit verschiedenen Use Cases wurden identifiziert, in denen die zu entwickelnde IoT-Plattform helfen soll, Prozesse zu optimieren.
  • Business-Szenario 1 in Zusammenarbeit mit der Hafenstrategie (HPA-PS) zur Erfassung und Übermittlung durchschnittlicher Emissionswerte von Schiffen.
  • Business-Szenario 2 in Zusammenarbeit mit dem Landstromprojekt (HPA-PE) zur Erfassung und Übermittlung durchschnittlicher Stromverbräuche von Schiffen, um die Nutzung von Landstromanlagen zu optimieren
  • Business-Szenario 3 in Zusammenarbeit mit dem Fährbetrieb der HADAG zur Implementierung einer auf Echtzeitdaten basierenden Fahrgastinformation (erwartete Ankunftszeit, Meldung von Störungen im Betriebsablauf)

Beschreibung

  • I2PANEMA steht für "Intelligent, IoT-based Port Artefacts Communication, Administration and Maintenance" und gehört dem Clusterprogramm ITEA3 auf Initiative von EUREKA an. => Ziel: Stärkung von software-intensiven Systemen
  • Projektkonsortium besteht u.a. aus Fraunhofer IML, Fraunhofer CML, Materna, NXP, Universität Rostock und NautilusLog
  • Das Projekt ist zu 100% gefördert / finanziert über das BMB

Chancen

  • Fortschreitende Digitalisierung im Flottenmanagement und Rechnungswesen (Monitoring, Control, Digital Twin)
  • Automation von Geschäftsprozessen
  • Erfassung von Datensätzen als Grundlage für zukünftige Entscheidungen
  • Erhöhung der Transparenz von Prozessen im Hafen
  • Effizienzsteigerung und Reduktion von Wartungsausfällen
  • Erhöhung der Sicherheit zwischen Mensch und Maschine
  • Evaluierung von Innovationen: Sensorik / IoT auf Schiffen
  • Innovationsführerschaft im Flottenmanagement und Übertragbarkeit auf andere Häfen
  • Risikoarme Evaluierung neuer Flottensysteme (Nautiluslog)
  • Umfassende Einbindung der Hafenfähren in öffentliche Mobilität (HVV-App)
  • Förderung von umweltfreundlichen Technologien

Technologie & Trends

  • IoT
  • Sensorik
  • Retrofitting
  • Smartphone App
  • IoT Gateways

I2PANEMA_Vorstellung.pdf
I2PANEMA-HADAG Demonstrator

RoboVaaS - Robotic Vessels as a Service

Zielsetzung

  • Bereitstellung von Dienstleistungen auf Basis von unbemannten Oberflächen- (ASV Autonomous Surface Vehicle) und Unterwasserfahrzeugen (ROV Remotely Operated Vehicle).
  • Fokus auf die Services: Anti-Grounding, Unterwasser-Inspektion von Schiffen und Erfassung von Umweltdaten.

Beschreibung

  • Bau eines autonomen Oberflächenfahrzeuges (ASV) als Versuchsplattform
  • Integration einer Transportplattform für das ROV in das ASV
  • Aufbau der Infrastruktur für Steuerung von ASV und ROV sowie Darstellung der Daten in einer Landstation oder auf einem Schiff zur besseren Situationseinschätzung

Ergebnis: Testen und Bereitstellen der drei Services und der notwendigen Software-Infrastruktur (Anti-Grounding, Underwater Inspection, Environmental Data Gathering)

  • Auswirkungen: schnellere Erschaffung eines Lagebildes in Fragen wie Bathymetrie (Vermessung), Schiffsinspektion, schnelleres und effizienteres Handeln aufgrund der Echtzeitinformationen

Chancen

  • Test und Realisierung eines Bathymetrie-Services
  • Innovation im Bereich Schiffsinspektion
  • Agile und schnelle Datenerhebung im Hafen

Technologie & Trends

  • Steuersoftware für autonomes Oberflächenfahrzeug
  • Innovatives Sonarsystem
  • Kombination von Oberflächenfahrzeug und Unterwasserroboter erlauben vielfältige Aufgabengebiete im Hafen
  • Hohes Technologie-Level am Ende des Projektes erwartet, Marktreife 3-4 Jahre nach Projektende geplant Zuordnung zu Technologietrends: Automatiesierung

Medien
RoboVaas_project_trailer_ENG.mp4

DLSAi - Digitalisierung der Lichtsignalanlagen-Infrastruktur im Hamburg Hafen

Zielsetzung

  • Effiziente Steuerung und Nutzung der vorhandenen Infrastruktur
  • Optimierung der Informationsflüsse zur effizienten Steuerung der Warenströme.
  • Ausweitung der Fahrzeugdetektion zur Optimierung der Verkehrslageanalyse

Beschreibung

  • Ertüchtigung 28 Lichtsignalanlagen (LSA)
  • Modernisierung Port Road Management Center (PRMC)
  • Bluetooth-Sensorik und –Schnittstellen (BT)
  • Integration G4T Connect

Chancen

  • Reduzierung der vom Verkehr ausgehenden Emissionen von Luftschadstoffen und Treibhausgasen

Technologie & Trends

  • OCIT
  • BT
  • Steuerung Grünphasen
  • PRMC
homePort

homePORT - das HPA-Reallabor als Messegelände im Herzen des Hafens

Pünktlich zum Start des ITS Weltkongresses (11. – 15.10.2021) eröffnet der Container Campus "homePORT".

homePORT ist ein im Herzen des Hamburger Hafens gelegener Innovationscampus und urbanes, maritimes Reallabor, dessen Ziel es ist, innovativen und ambitionierten Hafenakteuren, der Wissenschaft, Technologieunternehmen und Start-Ups einen Freiraum zum Ausprobieren, Experimentieren und Kollaborieren mit anderen Partnern und Akteuren zu geben.

Das Reallabor umfasst neben einem Container Campus, der als Anlaufpunkt für die Community dient, auch die Zugänge zu Hafen-Infrastrukturen. Als "Urban Tech Playground" bietet homePORT bereits heute ein Angebot an entsprechenden Testflächen zu Wasser, Luft und Land.

Während des ITS Weltkongresses wird der homePORT zum dronePORT: Auf der exklusiven Demonstrationsfläche finden während der gesamtem Kongresswoche täglich verschiedene Drohnen-Demonstrationen statt. Ob Flug-, Schwimm- oder Unterwasserdrohnen, ihr könnt euch alles aus nächster Nähe anschauen und mit den Projekten austauschen. Neben den Drohnen gibt es weitere spannende Aussteller und Demonstrationen zu 3D-Druck und Sensorik.

Wer noch kein Ticket zum ITS Kongress hat, für den ist der ITS Public Day am 14. Oktober eine tolle Alternative: An diesem Tag ist das gesamte Messegelände, inklusive homePORT, für die Bürgerinnen und Bürger geöffnet. Unter diesem Link kann man sich registrieren: Programm zum ITS Public Day - hamburg.de

Weitere Infos zur Location, zum Programm und den einzelnen Projekten findet ihr auf unserer Website: ITS 2021 @ homePORT – homePORT


Die HPA auf Instagram

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