10 Jahre Erfolgsgeschichte der Hafenkooperation ElbeSeaports

Unterelbehäfen feiern 10-jährige Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Teilnahme der Wirtschaftsminister und -senatoren aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen unterstreicht die Bedeutung des gemeinsamen Hafen- und Wirtschaftsraums Unterelbe. Hafenkooperation sieht große Chancen in Digitalisierung und Bereitstellung alternativer Schiffstreibstoffe.

Voller Erfolg für die Zusammenarbeit der Häfen entlang der gemeinsamen Hafen- und Wirtschaftsregion Unterelbe: Auf den Tag genau 10 Jahre nach der Gründung feiert die Hafenkooperation ElbeSeaports ihr Jubiläum im Glückstädter Rathaus.  Im Beisein der Wirtschaftsminister und -senatoren der drei Länder Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen, Michael Westhagemann, Dr. Bernd Buchholz und Dr. Bernd Althusmann sowie weiteren 100 Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung blicken sie auf die erfolgreiche Kooperation der Seehäfen Cuxhaven, Brunsbüttel, Glückstadt, Stade und Hamburg.

Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH und Glückstadt Port GmbH & Co.KG freut sich über die Teilnahme der politischen Ehrengäste: „Unsere Zusammenarbeit entlang der Unterelbe ist deshalb so erfolgreich, weil alle Akteure einen echten Nutzen in der Kooperation sehen und sich gerne einbringen, um die Unterelberegion gemeinsam weiterzuentwickeln. Umso mehr freuen wir uns, dass die länderübergreifende Kooperation auch politisch mitgetragen wird. Dies unterstreicht die Teilnahme der drei Minister an unserem Jubiläum. Die Fahrrinnenanpassung der Unterelbe gehörte damals zu den ersten Beweggründen, über die Landesgrenzen hinweg zu kooperieren und ein gemeinsames Sprachrohr zu bilden. 10 Jahre später wurde nun mit dieser bedeutenden Baumaßnahme begonnen. “

Seit 2009 informieren und beraten sich die Hafeninfrastrukturgesellschaften Hamburg Port Authority, Brunsbüttel Ports GmbH, Glückstadt GmbH & Co.KG und Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG gemeinsam mit den Wirtschaftsfördereinrichtungen der Metropolregion Hamburg, der egeb Entwicklungsgesellschaft Brunsbüttel mbH im Norden und der überregional tätigen Süderelbe AG im Süden, regelmäßig zu hafenstrategischen Themen.

„Auch wenn die Häfen entlang der Unterlebe selbstverständlich weiterhin im Wettbewerb stehen, ist ein Austausch wichtig. Wir alle müssen den komplexen Anforderungen an Hafen- und Infrastrukturplanung sowie dem Einfluss der nationalen und europäischen Hafenpolitik gerecht werden. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Kooperation, gemeinsam können wir die Themen besser angehen“, betont Holger Banik, Geschäftsführer der Niedersachsen Ports.

Auf der Tagesordnung der regelmäßigen Treffen sind unter anderem Informations- und fachlicher Austausch zu Hafen- und Verkehrsthemen, gemeinsames Marketing sowie Standortvermarktung der Unterelberegion, Flächenmanagement, Entwicklung von LNG an der Unterelbe, Konzept Unterelbe-Shuttle, Entwicklung im Seegüterumschlag, Nautische Abstimmung Infrastruktur / Instandhaltung / Einkauf, Genehmigungs- und Planfeststellungsverfahren, Umwelt- und Verwaltungsthemen sowie rechtliche Fragestellungen.

„Alle Hafenstandorte und Partner profitieren gleichermaßen von der Hafenkooperation ElbeSeaports – auch wenn es darum geht, Herausforderungen wie die Erneuerung von Infrastruktur zu meistern. Wir ziehen außerdem gemeinsam an einem Strang und entwickeln Lösungen, um den Hafen- und Wirtschaftsraum mit seinen attraktiven Flächen weiterzuentwickeln. Hierfür bieten wir leistungsfähige Häfen und Hinterlandanbindungen, um weitere Unternehmen und Partner anzusiedeln“, so Jens Meier.

Um sich für die Zukunft zu rüsten, tauschen sich die Partner der Hafenkooperation außerdem zum Thema Nachhaltigkeit aus. Bereits vor einigen Jahren haben sich die Unterelbehäfen dem System des Environmental-Ship-Index angeschlossen und gewähren besonders umweltfreundlichen Schiffen freiwillig einen Rabatt auf die Hafengebühren. Ein weiteres wichtiges Handlungsfeld für die Häfen stellt die Bereitstellung umweltfreundlicher Schiffstreibstoffe dar. Im Hinblick auf die bestehenden Schwefelgrenzwerte und eine zukunftsorientierte, umweltfreundlichere Schifffahrt sind Reedereien auf alternative Lösungen zur Reduzierung des Schwefelgehalts im Treibstoff angewiesen. Bereits heute spielt Flüssiggas LNG eine sehr wichtige Rolle für die Unterelbe.

„Die Digitalisierung hat einen großen Einfluss auf die Häfen und bietet große Chancen. Auch in diesem Bereich werden wir uns zukünftig noch intensiver austauschen und voneinander lernen, um uns gemeinsam für die Zukunft zu rüsten. Wir freuen uns bereits auf die nächsten 10 Jahre!“, sind sich die drei Geschäftsführer Jens Meier, Holger Banik und Frank Schnabel einig. 

Grundlage für die erfolgreiche Zusammenarbeit ist das gemeinsame Hafenkonzept Unterelbe, das vor 10 Jahren von den Hafeninfrastrukturgesellschaften unter Mitwirkung der Wirtschaftsförderungen entwickelt wurde. Veröffentlicht wurde dieses Konzept am 21.08.2009 im Glückstädter Rathaus im Beisein der damaligen Wirtschaftsminister und -senatoren Axel Gedaschko (Hamburg), Dr. Jörn Biel (Schleswig-Holstein) und Philipp Rösler (Niedersachsen).

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