4 FESTTAGE FÜR Den Hamburger Hafen UND ÜBER 1 MILLION BESUCHER

Vom 10. bis zum 13. Mai 2018 herrschte wie­der eine aus­ge­las­se­ne Stim­mung ent­lang und auf der Elbe. Dies­mal so­gar ei­nen Tag län­ger, be­reits ab Don­ners­tag, der ein Fei­er­tag war. Die HPA war na­tür­lich wie­der mit­ten­drin. Im Rahmen unseres Hafenmanagements sind wir zuständig für die Planung und Durchführung des Wasserprogramms. Alles unter Berücksichtigung der Aufrechterhaltung der Berufsschifffahrt. Unsere en­ga­gier­ten Be­schäf­tig­ten haben erneut ihren Teil zum po­si­ti­ven Ge­lin­gen bei­getra­gen. Einige Einblicke in unsere Arbeit möchten wir Ihnen hier vorstellen.

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Anläufe von Schiffen und Wasserfahrzeugen
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Mio Besucher aus dem In- und Ausland insgesamt
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Kreuzfahrtriesen gratulieren vor ort
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Programmpunkte an Land und auf dem Wasser

DIE „PA­RA­DE-DIS­ZI­PLIN“ DER HPA

Planung und Durchführung: zwei Kernkompetenzen der Hamburg Port Authority (HPA), die auch beim Wasserprogramm des Hafengeburtstags zum Einsatz kommen. Erste Ansprechpartnerin sowie verantwortliche Planerin des Ablaufs auf dem Wasser – so gesehen die Paradenleiterin – ist Heike Masuch aus dem Oberhafenamt. Für die studierte Nautikerin und Offizierin mit dem großen Kapitänspatent ist, zusammen mit ihrem Team, der Hafengeburtstag die „Parade-Disziplin“. Im wahrsten Sinne. Denn es gilt, die Unterhaltung der Besucher und die Berufsschifffahrt in Einklang zu bringen.

Das Team um Heike Masuch vom Oberhafenamt war bereits lange im Voraus mit der Planung der Teilnehmerlisten für die Paraden und der Vergabe der Liegeplätze beschäftigt. Bei der Vergabe der Liegeplätze ist der Tiefgang der Schiffe häufig das wichtigste Kriterium. Zudem spielen Teilnahmeplatz und Reihenfolge in der Einlaufparade eine wichtige Rolle bei der Anordnung. So wird aus vielen Puzzleteilen das Gesamtbild des Hafengeburtstags mit der überwältigenden Schiffsparade als Höhepunkt. Zeit zum Feiern blieb dem Team des Oberhafenamts nach der Auslaufparade kaum – denn spätestens einen Tag nach Beendigung des Hafengeburtstags haben bereits die Planungen für den nächsten begonnen. Und damit eine neue Herausforderung, sich in der „Parade-Disziplin“ zu beweisen. 

PARADE-STÜCK: DER ABLAUF VON EIN- UND AUSLAUF

Die Ein- und Auslaufparade sind die besonderen Höhepunkte des Hafengeburtstages. Die Hamburg Port Authority (HPA) hat hier das „Ruder“ in der Hand. Um Ihnen Einblicke in unsere Aufgaben zu gewähren, lassen wir Sie mit uns hinter die Kulissen der beiden Großveranstaltungen blicken.

Bis zu 150 Schiffe zählten mit ihren Plätzen in der Paradeliste als offizielle Teilnehmer. Zusammen mit kleinen Privatbooten waren insgesamt rund 300 Schiffe zeitgleich im Verantwortungsgebiet der HPA auf dem Wasser. An der Einlaufparade dürfen keine Kreuzfahrtschiffe teilnehmen. Zum einen aus Sicherheitsgründen, zum anderen soll die Parade aus vielen unterschiedlichen Schiffstypen bestehen und das „bunte Bild“ im Vordergrund stehen.

Vor der nautischen Zentrale der HPA, dem Bubendey-Ufer, lag der offizielle Startpunkt der Einlaufparade. Von hier aus erstreckte sich der Schiffszug dann fünf bis sechs Kilometer bis etwa zur Este-Mündung, Höhe Blankenese und dem Mühlenberg.

Die vollständige Koordination und die Kommunikation mit den Schiffen lief über Paradenleiterin Heike Masuch und ihre Kollegen. Das HPA-Team war direkt vor Ort, genauso wie Experten vom Deutschen Wetterdienst. Denn trotz langer Planung im Voraus können die unbeeinflussbaren Komponenten wie Wetterlage, Wind und Tide immer wieder Herausforderungen bedeuten.

Heike Masuch hatte vor Ort mobilen Zugriff auf den Port Monitor der HPA, um alle Schiffsbewegungen im Hafen zu überwachen. Die Nautikerin würde per Funk eingreifen, wenn einzelne Schiffe in der Parade zu schnell oder zu langsam fuhren. Bereits vor Beginn gab es Briefings für die Lotsen auf den größeren Schiffen, um den Ablauf sicher zu stellen. Zudem standen Notschlepper und „Anlegehelfer“ auf Abruf zur Verfügung.

Das Führungsschiff der Einlaufparade fuhr mit konstanter Geschwindigkeit vorweg. Dieses hatte nach dem Start eine Zielzeit, zu der es die Rickmer Rickmers „quer ab“ passieren sollte. Hier eröffnete dann der Hamburger Bürgermeister durch das „Anglasen“ – die Eröffnungsrede auf der Rickmer Rickmers, gefolgt von zwei Glockenschlägen der Schiffsglocke – den Hafengeburtstag.

Es gibt, wie bei der Einlaufparade, eine feste Reihenfolge. Allerdings können sich die Fahrzeuge der Auslaufparade aus räumlichen Gründen nicht hintereinander aufstellen. Deshalb werden den einzelnen Schiffe Start-Cluster (4 Bereiche) zugewiesen, von wo aus sie starten.

Die Auslaufparade am Sonntag hat um etwa 18 Uhr begonnen. Der Grund: Die Berufsschifffahrt konnte vorher noch das Tidenfenster nutzen und wurde nicht über Gebühr durch den Hafengeburtstag beeinträchtigt. Die Parade verlief vom Hafen bis nach Teufelsbrück. Manche Schiffe fuhren am Endpunkt direkt weiter. Andere drehten noch mal um und fuhren wieder „rein“, um noch in Hamburg zu bleiben.

KEINE LIEGEPLATZGEBÜHR FÜR TEILNEHMENDE

Für teilnehmende Schiffe wurde während des Hafengeburtstags keine Liegeplatzgebühr erhoben. Lotsen und Schlepperkosten blieben aber bestehen.

Was musste man gesehen haben?

Volles Programm, volle Fahrt voraus.

Hafenmeile: 10. bis 13. Mai 2018
Donnerstag: 10 bis 22 Uhr
Freitag und Samstag: 10 bis 24 Uhr
Sonntag: 10 bis 21 Uhr

Internationaler Ökumenischer Eröffnungsgottesdienst
Donnerstag, 10. Mai, 14:30 bis 15:30 Uhr

Große Einlaufparade mit offizieller Eröffnung
Donnerstag, 10. Mai, 16:30 bis 17:30 Uhr

Schlepperballett
Samstag, 12. Mai, 18 bis 18:45 Uhr

Großes AIDA Feuerwerk
Samstag, 12. Mai, 21:45 Uhr

Große Auslaufparade
Sonntag, 13. Mai, 18 bis 19 Uhr

Arbeiten bei der Hamburg Port Authority (HPA) - Informationsstand auf dem Hafengeburtstag 2018

Berufswelt Hafen: Auch in diesem Jahr präsentierte sich die HPA wieder auf dem Hafengeburtstag. Auf einem von Hafen Hamburg Marketing e.V. organisierten Gemeinschaftsstand lernten interessierte Besucher den Universalhafen und Logistikstandort Hamburg mit seinen vielfältigen beruflichen Einstiegsmöglichkeiten kennen.

In einem umgebauten Eventcontainer haben wir Ihnen unsere Ausbildungsberufe, Duale Studiengänge, Traineeprogramme, Praktika, Abschlussarbeiten sowie vielfältige Aufgaben für Fach- und Führungskräfte bei der HPA vorgestellt. 

Ak­tu­el­le Stel­len­an­ge­bo­te fin­den Sie auch un­ter dem Na­vi­ga­ti­ons­punkt „Karriere“.

HPA UND HA­FEN­BAHN ON TOUR

Im Rah­men des Ha­fen­ge­burts­ta­ges "öff­neten" wir un­se­re Glei­se für eine Tour mit der His­to­ri­schen Ha­fen­bahn Fri­do­lin.

DIE HAFENBAHN

Ein Drit­tel al­ler Gü­ter, die im Ham­bur­ger Ha­fen um­ge­schla­gen wer­den, wer­den auf Schie­nen trans­por­tiert. Die not­wen­di­ge In­fra­struk­tur da­für stellt die Ha­fen­bahn der Ham­burg Port Aut­ho­ri­ty (HPA) mit ih­rem um­fang­rei­chen und per­fekt ge­tak­te­ten Schie­nen­netz zur Ver­fü­gung. Täg­lich fah­ren auf dem Netz der Ha­fen­bahn um die 200 Gü­ter­zü­ge mit 5.000 Wag­gons. Knapp 135 Ei­sen­bahn­un­ter­neh­men ope­rie­ren auf dem Netz der Ha­fen­bahn: Das ist Welt­re­kord. Sie konnten unsere Ar­beit an­läss­lich des Ha­fen­ge­burts­ta­ges aus ei­ner neu­en Per­spek­ti­ve ken­nenlernen – von ei­nem his­to­ri­schen Trieb­wa­gen aus.

FRIDOLIN

Der his­to­ri­sche Trieb­wa­gen, der in die­sem Jahr 62 Jah­re alt wird, war bis 2005 im Ein­satz. Dann muss­te Fri­do­lin auf­grund ei­nes Ge­trie­be­scha­dens lei­der still­ge­legt wer­den. Dank der eh­ren­amt­li­chen Re­stau­rie­rung des Ver­eins „Freun­de der his­to­ri­schen Ha­fen­bahn" kann er seit 2017 wie­der zu be­son­de­ren An­läs­sen für Rund­fahr­ten durch den Ha­fen be­reit ste­hen.

DIE TOUR

Mit ei­ner Bar­kas­se fuh­ren die Teil­neh­mer für die von der Ham­burg Port Aut­ho­ri­ty an­ge­bo­te­nen Tou­ren mit der his­to­ri­schen Ha­fen­bahn „Fri­do­lin“ vom An­le­ger Ka­jen (Adres­se: Hohe Brü­cke 2) zum Ha­fen­mu­se­um Ham­burg. Dort star­teten dann zeit­lich ver­setzt die Ha­fen­rund­fahr­ten der be­son­de­ren Art. Wäh­rend der Fahrt ler­nten Sie span­nen­de In­no­va­ti­ons­pro­jek­te und bau­tech­ni­sche Meis­ter­wer­ke ken­nen und er­fuh­ren aus ers­ter Hand, was es heißt, den größ­ten Ei­sen­bahn­ha­fen Eu­ro­pas zu be­trei­ben. Un­ter­wegs bot die Stre­cke un­ter an­de­rem Aus­bli­cke auf die jüngst ein­ge­weih­te Re­the­klapp­brü­cke so­wie das Con­tai­ner­ter­mi­nal Al­ten­wer­der, wäh­rend für das leib­li­che Wohl ge­sorgt wurde. Zu­rück im Ha­fen­mu­se­um Ham­burg ha­tten die Be­su­cher die Mög­lich­keit, ei­nen Ein­druck von der Aus­stel­lung über die Ham­bur­ger Ha­fen­ge­schich­te zu ge­win­nen oder ei­nen klei­nen Im­biss zu neh­men. Ab­schlie­ßend ging es mit ei­ner Bar­kas­se bzw. mit ei­nem Bus zu­rück zum An­le­ger Ka­jen.  


Die HPA auf Instagram

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