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Umweltpartner der Stadt Hamburg

HPA ist Umweltpartner der Stadt Hamburg
CTS Central Terminal Steinwerder Drucken



Den Hafen zukunftsfähig machen
Der Hamburger Hafen steht vor großen Herausforderungen. Die Weltwirtschaftskrise hat die Märkte erschüttert; globale Trends in Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft verlangen nach neuen Lösungen. Um die Bedeutung des Wirtschafts- und Hafenstandorts Hamburg international zu sichern, entwickelt die Hamburg Port Authority (HPA) unter dem Namen „CTS Central Terminal Steinwerder" den Hafen der Zukunft. Mitten im Hamburger Hafen schafft sie dazu eine 125 Hektar große, zusammenhängende Fläche.


CTS Lage

Hafen der Zukunft

 

Auf dem Central Terminal Steinwerder will die HPA neben dem Umschlag zukunftsfähige Geschäftsfelder mit einer hohen Wertschöpfung ansiedeln, die von der Nähe zum Wasser und der guten Landanbindung profitieren. So könnten sich hier weitere Wirtschaftszweige wie Produktion, Leichtmontage und Logistik etablieren und sich gegenseitig unterstützen. 


Synergien

 

Für Bau und Betrieb des Central Terminals Steinwerder sollen hohe Umweltstandards gelten. Ein vielfältiger Branchenmix wird den Universalhafen-Charakter Hamburgs stärken und dauerhafte, qualifizierte Arbeitsplätze schaffen.

 

Mit dem Central Terminal Steinwerder beschreitet die HPA neue Wege. Damit der Hafen weiter wachsen kann, passt sie vorhandene Flächen an die Bedürfnisse der Nutzer an. Auf dem Central Terminal Steinwerder möchte die HPA Unternehmen mit einer hohen Wertschöpfung ansiedeln und den Umschlag maximieren. Ziel ist es sicherzustellen, dass der Hamburger Hafen international wettbewerbsfähig bleibt.

 

Technische Daten und Verkehrsanbindung
Auf einer Länge von 1.500 Metern würde die Hauptkaimauer des geplanten Central Terminals Steinwerder Platz für bis zu vier Großschiffe bieten. Die Nebenkaimauer könnte von Schiffen bis 300 Meter Länge genutzt werden. Die Tiefe der Liegewannen richtet sich nach den Anforderungen der Betreiber, wobei die Liegewanne der Hauptkaimauer auf bis zu 17,40 Meter unter Normalnull ausgebaut werden könnte. Das Central Terminal Steinwerder sieht einen Drehbereich mit einem Durchmesser von 600 Metern vor.

 

CTS-Technische Daten

 

Über die Zufahrtsstraßen Breslauer Straße und Buchheisterstraße plant die HPA, die Fläche an zwei Stellen an die vierspurige Haupthafenroute Köhlbrandbrücke/Roßdamm/Veddeler Damm anzubinden. Von dort sind es nur jeweils rund drei Kilometer zu den Autobahnanschlüssen A255 (A1) und A7.

 

Ganzzüge, also Güterzüge, die ohne auszusetzen oder neue Wagen anzuhängen, vom Start- zum Zielbahnhof durchfahren sollen, könnten direkt auf dem Central Terminal Steinwerder abgefertigt werden. Der angrenzende Hafenbahnhof Hamburg-Süd würde es ermöglichen, Züge vorzustauen, bis sie auf die Fläche können, oder sie vorzustellen, d. h. entsprechend der Zielorte umzugruppieren.

Auch die Anforderungen der Binnen- und Feederschiffe sollen berücksichtigt werden.

 

CTS-Verkehrsanbindung

 

Nutzungskonzepte erstellen - Planungen vorbereiten
Derzeit erarbeitet die HPA auf Grundlage von Wirtschaftlichkeitsberechnungen und Marktbefragungen verschiedene Nutzungskonzepte. In diese Konzepte sind auch die Ideen des internationalen Markterkundungsverfahrens eingeflossen, das die HPA von August 2009 bis März 2010 durchgeführt hat.

 

Wenn die Projektentscheidung gefallen ist, beabsichtigt die HPA, bis 2013 die Genehmigungsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren zu erstellen.