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Schnee und Eis: HPA ist gerüstet |
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Hamburg, 3. Februar 2012 - Die Eisbrecher der Hamburg Port Authority (HPA) haben ihre Arbeit aufgenommen. Insgesamt sind vorerst fünf Schiffe unterwegs, um die Elbe auf Hamburger Gebiet vor dem Zufrieren zu bewahren. Im Einsatz sind „Hugo Lentz", „Hafenbau 2", „Johannes Dalmann", „Hofe" und „Christian Nehls". Sie werden bis auf Weiteres im 24-Stundeneinsatz sein.
Eisbrechen ist Hochwasserschutz Notwendig ist das Eisbrechen vor allem für den Hochwasserschutz der Stadt Hamburg. Die Eisbrecher verhindern, dass sich Eisblockaden bilden, die Wasser und Eis aufstauen und den Druck des Eises auf die Deiche erhöhen. Zum anderen kann dadurch der Fähr- und Hafenschifffahrtsverkehr sichergestellt werden. Sollten Schiffe festfrieren und gefährdet sein, würden die Eisbrecher sie befreien. Die Zufahrt von der Nordsee nach Hamburg und die großen Hafenbecken hält der ständige Seeschifffahrtsverkehr ohne Hilfe der Eisbrecher frei. Neben dem Eisbrecherdienst ist die Hamburg Port Authority darüber hinaus mit dem Sturmflutwarndienst, den Einsatzstäben und dem ständigen Hafennotdienst für Notfälle gerüstet.
Wie das Eis gebrochen wird Zum Eisbrechen nutzt die HPA die Gezeiten: Bei ablaufendem Wasser wird systematisch von unten nach oben gebrochen, damit das zerkleinerte Eis mit der Ebbe abfließen kann. Bei Flut wird das Eis in den Hafenbecken gebrochen. Wichtig ist, dass die Eisbrecher es in Bewegung halten, damit es sich durch die Gezeiten nicht zu Blöcken zusammenschiebt.
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