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Umweltpartner der Stadt Hamburg

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Schwimmen im Bereich des Hamburger Hafens ist lebensgefährlich Drucken

gemeinsame Pressemitteilung der Wasserschutzpolizei und Hamburg Port Authority

 

Hamburg, 15. Juli 2010 - Die Wasserschutzpolizei und Hamburg Port Authority weisen eindringlich auf die Gefahren hin, die Schwimmern in der Elbe im Bereich des Hamburger Hafens drohen. Wer an Anlegestellen wie St. Pauli Landungsbrücken, Überseebrücke, City Sporthafen oder an Fähranlegern ins Wasser springt, begibt sich in Lebensgefahr. Erwachsene sollten an ihre Vorbildfunktion gegenüber Kindern denken. Zudem stellen Personen im Wasser auch immer eine Gefährdung des Schiffsverkehrs dar, da plötzliche Ausweichmanöver zu Schiffskollissionen führen können.

 

Die mittleren Fließgeschwindigkeit der Elbe im Bereich der St. Pauli-Landungsbrücken betragen bis zu 2,5 Stundenkilometern (km/h), in der Flutphase sogar maximal bis zu fünf km/h. Auch Weltklasseschwimmer sind nicht in der Lage, die auftretende Spitzengeschwindigkeit zu meistern. Der normale Durchschnittsschwimmer ist bereits mit den niedrigsten Strömungsgeschwindigkeiten der Elbe überfordert.

 

Die St. Pauli Landungsbrücken liegen in einem Bereich, wo die Fließgeschwindigkeit der Elbe am größten ist. Da es sich bei den St. Pauli-Landungsbrücken um eine schwimmende Pontonanlage handelt, wird ein großer Teil der Wassermassen unter der Anlage hindurchgedrückt. Daher besteht die Gefahr, dass Schwimmer unter die vier Meter tiefen Pontons gezogen werden und dort ertrinken. Zudem ragen die Anlagen im Bereich St. Pauli Landungsbrücken, Überseebrücke sowie Altona so hoch aus dem Wasser, dass es unmöglich ist, ohne fremde Hilfe dort aus dem Wasser zu kommen.

 

Eine weitere erhebliche Gefahr geht von der durchgehenden Schifffahrt aus. Das Fahrwasser des gesamten Hamburger Hafens geht von Ufer zu Ufer. Das bedeutet, dass sich Schwimmer immer im Fahrwasser aufhalten. Das Verkehrsaufkommen ist gerade an Wochenenden im innerstädtischen Bereich sehr hoch. Neben der See- und Binnenschifffahrt sind insbesondere Fahrgastschiffe, Barkassen und Fähren im Bereich der St. Pauli Landungsbrücken anzutreffen. Für die Fahrzeugführer aller Schiffe sind Schwimmer sehr schwer zu erkennen, zumal auch nicht mit Menschen im Fahrwasser gerechnet wird. Die Gefahr, von einem Schiff überfahren zu werden, ist somit sehr groß.