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Umweltpartner der Stadt Hamburg

HPA ist Umweltpartner der Stadt Hamburg
Winter verursacht hohe Kosten im Hafen Drucken

26.02.2010_eisdalben

Hamburg, 26. Februar 2010 - Die Eiszeit im Hamburger Hafen ist - zumindest vorläufig - beendet. 48 Tage waren die Eisbrecher der Hamburg Port Authority (HPA) rund um die Uhr im Einsatz, um gefährliche Eisstaus zu verhindern, die Deiche zu sichern und die Hafenschifffahrt zu unterstützen. Jetzt müssen die Schiffe ersteinmal auf die Werft, um neuen Unterbodenschutz zu erhalten. Allein für den Eisbrecherdienst hat die HPA bisher gut eine Million Euro aufgewendet. Dazu kommen Reparaturen an beschädigten Schleusen und erste Ausbesserungsmaßnahmen an den Straßen. Wie hoch die Schäden durch Frost und Eis tatsächlich sind, wird in den kommenden Wochen an Dalben, Börschungen, Pontons, Straßen und Brücken im Hafen sichtbar. Erst dann lässt sich die Höhe der Kosten beziffern.

Während der „Eiszeit" haben die Mitarbeiter der HPA unter anderem die Dalben von Eis befreit, Vereisungen der Pontonanlagen beseitigt und Eisansammlungen unter den Pontons entfernt. Besonders wichtig: Die Steigleitern an den großen Dalben mussten benutzbar bleiben, damit die Festmacher die Schiffe auch bei Eis und Schnee vertäuen konnten.
Dazu kam der „normale" Winterdienst auf öffentlichen Wegen. Besonderes Lob erhielten die Mitarbeiter von der Interessensgemeinschaft St. Pauli Landungsbrücken: „Wenn in ganz Hamburg der Winterdienst so vorbildlich arbeiten würde, wie an den St. Pauli Landungsbrücken, hätte die Stadt kein Problem".

Durch den Eisgang wurden die Schleusen Ellerholz und Reiherstieg sowie das Sperrwerk Estemündung beschädigt. Zusammen mit Defekten an Wasserleitungen belaufen sich diese Reparaturkosten auf etwa 65.000 Euro. Für die Beseitigung der größten Schlaglöcher auf den Straßen im Hafen hat die HPA bereits 33.000 Euro ausgegeben. Weitere Instandsetzungsarbeiten in weit höherem Umfang werden in den kommenden Monaten folgen. Die HPA rechnet mit weiteren Winterschäden an Dalben, Pontons, Straßen und Brücken, die erst im Laufe des nächsten Monats sichtbar werden.

Nach dem harten Winterdienst werden die Eisbrecher jetzt wieder fit gemacht: Ihre Einsätze als Schlepper werden „Johannes Dahlmann", „Heinrich Hübbe", „Hofe" und die anderen mit neuem Unterbodenschutz starten, da der Anstrich durch die Eis-Touren stark abgerieben wurde.

Im vorherigen Winter (2009) waren die Eisbrecher 10 Tage ununterbrochen im Hafen unterwegs. Der Rekordeinsatz fand 1996 statt: Die Eisbrecher fuhren insgesamt 49 Tage und Nächte, um den Hamburger Hafen vor dem Zufrieren zu schützen.