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Umweltpartner der Stadt Hamburg

HPA ist Umweltpartner der Stadt Hamburg
„Wir schaffen Platz für neue Ideen“ Drucken

Hamburg, 06. Mai 2009 -   Mit innovativen Ideen, die den Hamburger Hafen nachhaltig attraktiver für die Logistikbranche machen sollen, beschäftigten sich 20 hochkarätige Wirtschaftsvertreter beim 1. Executive Port Meeting. Jens Meier, Geschäftsführer der Hamburg Port Authority (HPA) hatte am Mittwochmittag Führungspersönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft zu Gast bei dieser Veranstaltung, die auch künftig jährlich am Vortag des Überseetags stattfinden wird. Meier begrüßte im Kuppelsaal des Hamburger Hafen-Klubs den 1. Bürgermeister Ole von Beust, Senator Axel Gedaschko sowie Vorstände und Geschäftsführer aus Industrie und Handel, von Werften und Reedereien, von Umschlags-, Logistik- und Energieunternehmen.

 

In seiner Eröffnungsrede lud Jens Meier die Expertenrunde auf, gemeinsam Ideen zu entwickeln und zu diskutieren, mit denen der Hafen für die Logistikbranche noch attraktiver gemacht werden kann. Es gehe um eine intelligente Nutzung der Infrastruktur; bei einem Hafen in Innenstadtlage – wie in Hamburg – müsse man unter anderem auch „in die Höhe denken“.

 

Als Gastredner befasste sich Prof. Dr. Roland Berger mit den Auswirkungen der Globalisierung, von der Schifffahrt und Häfen stark profitiert haben, und der Wirtschaftskrise, die sich mit entsprechender Wucht negativ auf diese Bereiche auswirken. Er skizzierte  Wege aus der Krise, kritisierte Konjunkturprogramme und empfahl Maßnahmen zur Stärkung der deutschen Wettbewerbsposition, die im Bereich der Steuern, der Bildung sowie der Forschung und Entwicklung liegen. Wichtig sei jetzt, Voraussetzungen für nachhaltiges und innovatives Wachstum schaffen.

 

In der anschließenden Diskussion wurden Chancen zur Produktionssteigerung in deutschen Wirtschafts- und Handelsunternehmen aufgezeigt, die auf moderner Technologie und Umweltorientierung beruhen. So sei zum Beispiel die Einführung eines flächendeckenden Breitbandnetzes zur Steuerung künftiger Verkehre und Warenströme absolut von Nöten. Auch sei das Potenzial der Umwelttechnologie kaum zu unterschätzen: 2020 könne bei konsequenter Zielverfolgung die deutsche Umweltindustrie so stark sein wie die Autoindustrie.