| Rosshafen ohne Quecksilberfund |
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Hamburg, 29.04.2008 - Bei Sondierungsarbeiten der Hamburg Port Authority (HPA) im Rosshafen ist kein Quecksilber gefunden worden. Angestoßen wurde die Suche durch den Hinweis eines ehemaligen Hafentauchers. Dieser erinnerte sich, vor über 40 Jahren zur Bergung von zwölf flaschengroßen Behältern mit Quecksilber gerufen worden zu sein, die beim Löschen einer Ladung ins Wasser gefallen seien. Seine Taucharbeiten blieben damals ergebnislos. Erst im April 2007 hatte er die BSU von dem Vorfall unterrichtet und vor einer drohenden Umweltgefährdung gewarnt, weshalb eine erneute Suche – diesmal durch die HPA – notwendig wurde.
Die umfangreichen Sondierungsarbeiten im angegebenen Bereich des Rosshafens endeten gestern. Die HPA hat alle Verdachtspunkte einer Magnetometer-Untersuchung großflächig, sorgfältig und bis auf den festen Gewässergrund hinab abgearbeitet. Behälter mit Quecksilber wurden nicht gefunden. An den verdächtigen Stellen lag nur metallischer Unrat wie Metallplatten, Farbeimer, Stahlseile und Teile von Ankerketten. Ölhaltiges Baggergut hatte zudem die Baggerarbeiten erschwert und den Einsatz eines Tieflöffelbaggers erfordert. Die Gesamtkosten der Umwelt-schutzmaßnahme, mit der die HPA ihrer Sorgfaltspflicht nachkam, belaufen sich insgesamt auf rund 300.000 Euro.
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