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Umweltpartner der Stadt Hamburg

HPA ist Umweltpartner der Stadt Hamburg
Der Finkenwerder Knoten ist gelöst Drucken

Hamburg, 31.Oktober 2008 – Nach fünf Jahren Bauzeit ist der Finkenwerder Verkehrsknoten im Hamburger Hafen gelöst. Am heutigen Freitag übergaben Axel Gedaschko, Senator für Wirtschaft und Arbeit, und Jens Meier, Geschäftsführer der Hamburg Port Authority, den größten Ringverkehr Europas offiziell dem Verkehr. Mit dem kompletten Umbau des Knotenpunkts wurde ein Meilenstein im Ausbau der Hafeninfrastruktur gesetzt. Insgesamt wurden an dieser Stelle 50 Millionen Euro in den Straßenausbau investiert. Die „Operation am offenen Herzen“ – ein Umbau unter vollem Verkehrsbetrieb – gelang im vorgegebenen Kosten- und Zeitrahmen. Im kommenden Jahr stehen nur noch Restarbeiten in den Nebenflächen und der Abbruch der alten Dradenaubrücke an.

 

Um den Verkehrsfluss im westlichen Hafen zu verbessern, entknotet der Ring sich bisher kreuzende Verkehre. Empfindliche Behinderungen, Staus, Warte- und Verlustzeiten für die Hafen- und Logistikfirmen machten diese Lösung erforderlich. In acht Bauphasen entstanden rund zehn Kilometer zusätzliche Fahrbahnfläche und sechs Brückenbauwerke. Quell- und Zielverkehre des westlichen Hafengebiets und der Autobahn wurden auf die Vollhöfner Weiden verlegt, die Waltershofer Straße dient dem Anschluss der Terminals. Damit es möglichst keine gemeinsamen Schnittstellen gibt, wurde die Kreuzungsführung optimiert, die Finkenwerder Straße vierspurig ausgebaut und ein Ringverkehr eingerichtet.

 

Zudem verschaffte das Projekt der Hafenbahn die Grundlage, den Bahnhof Alte Süderelbe nach Norden zu erweitern und damit gleichzeitig den Schienenverkehr zu optimieren. In der Dradenau konnten neue Flächen zur Gewerbeansiedlung im Hafen erschlossen werden. Doch nicht nur die Hafenlogistik profitiert von der „Entwirrung“ des Knotens, sondern auch der Individualverkehr nach Finkenwerder.


"Das bisher größte HPA-Straßenbauprojekt ist der dynamischen Hafenentwicklung angepasst und leistungsfähig", so Jens Meier. Weitere Verbesserungen der Infrastruktur und des Verkehrsflusses würden in den kommenden Jahren folgen, unter anderem durch eine verbesserte Auslastung vorhandener Verkehrswege. Nicht nur Straßenneubauten, sondern auch moderne Logistikleitsysteme seien für die Bewältigung des Güteraufkommens im Hafen notwendig.