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Umweltpartner der Stadt Hamburg

HPA ist Umweltpartner der Stadt Hamburg
HPA untersucht neue Wachstumsperspektiven für den Hafen Drucken
Hamburg, 10. Oktober 2008 - Die Hamburg Port Authority (HPA) will in den nächsten Monaten ein Konzept für ein „Hinterland Gateway des Hamburger Hafens“ (Seehafenhinterland-Terminal) erstellen. Containerlogistik, die nicht zwangsläufig an den Hafen gebunden ist, soll an „Satelliten-Standorte“ ausgelagert werden. Die Studie soll geeignete Flächen identifizieren und Integrationsmöglichkeiten dieser Standorte in Hafenprozesse aufzeigen. Mit der Ausarbeitung des Konzeptes wurde die Hamburger Unternehmensberatung UNICONSULT Universal Transport Consulting GmbH beauftragt.
 
Für das Jahr 2015 wird mit einem Marktpotenzial von 18,1 Mio. TEU im Hamburger Hafen gerechnet. Aktuelle Studien gehen sogar von noch stärkerem Wachstum aus. Die Ausschöpfung auch nur eines Teils wird zusätzliche Flächen erfordern, auf denen die Container logistisch behandelt und gelagert werden. Die begrenzten Flächenreserven im Hafennutzungsgebiet stellen dabei einen Engpass dar. Ein Ausweg ist, dass der Hafen noch stärker die Zusammenarbeit mit Hinterlandstandorten im Rahmen von „Hinterland Gateways“ sucht.
 
Ein solches Konzept umfasst mindestens die Kooperation eines Seehafencontainerterminals mit einem Hinterlandcontainerterminal, das dabei Teilfunktionen übernimmt, die aus dem Hafen selbst ausgelagert werden können. Seehafen- und Hinterlandterminal sind dabei durch eine leistungsfähige Shuttleverbindung mit hoher Frequenz verbunden. Das Gesamtprojekt entwickelt Standortmodelle mit verschiedenen Verkehrsträgern und untersucht ihre Wirtschaftlichkeit. Außerdem sollen entsprechende Konzepte in anderen Nordrangehäfen (z.B. Rotterdam oder Antwerpen) vor Ort untersucht werden. Das Projekt läuft voraussichtlich bis Anfang 2009.
 
Jens Meier, Geschäftsführer der HPA: „Mit der Entwicklung unseres Konzeptes leisten wir einen Beitrag zur langfristigen Zukunftsfähigkeit des Hafens. Wir wollen die Marktpotenziale des Hamburger Hafens möglichst umfänglich ausschöpfen.“ Dies werde nur gelingen, wenn der Hafen neue Wege gehe, die auch eine aktivere Einbindung des Hinterlands beinhalten. Zugleich werde damit die Metropolregion gestärkt. Ziel der Studie sei, die Anforderungen und Leistungsfähigkeit der einzelnen Beteiligten – also Terminals, Reeder, Logistiker, Transporteure und Hinterlandstandorte – an einem solchen Konzept zu ermitteln und praktische Umsetzungswege aufzuzeigen.