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Umweltpartner der Stadt Hamburg

HPA ist Umweltpartner der Stadt Hamburg
Niedernfelder Bahnbrücken so schnell wie möglich ersetzen Drucken

Hamburg, 15. August 2008 – Wegen des schlechten Zustands der Niedernfelder Bahnbrücken im Hafengebiet müssen nach bereits erfolgten Geschwindigkeitsreduzierungen weitere Nutzungsbeschränkungen im Hafenbahnbetrieb verhängt werden. Aufgrund eines Gutachtens des Germanischen Loyd, das die Hamburg Port Authority zur Brückenprüfung erstellen ließ, ist seit heute früh die zulässige Achslast auf 20 Tonnen beschränkt. „Wir können kein Risiko eingehen, auch wenn es zu Behinderungen kommen wird“, so HPA-Geschäftsführer Jens Meier. Das Gutachten sagt zudem aus, dass bei einer weiteren Nutzung der Brücke stufenweise erhebliche Lastreduzierungen notwendig sind.
 

Betroffen sind von der Beschränkung in erster Linie die schweren Lokomotiven, weniger die Güterwaggons. Die vom Hafenbahnbetrieb abhängigen Unternehmen und die Eisenbahn Verkehrsunternehmen wurden bereits von der Einschränkung unterrichtet. Die HPA bietet Ausweichrouten und Unterstützung bei der Koordinierung des
Rangierverkehrs mit leichteren Loks an.
 

Außerdem treibt die HPA den bereits geplanten Neubau der Niedernfelder Brücken mit Macht voran. Aufgrund der Durchführung von Prüfaufträgen zu Ost-Weststraßenverbindungen im Hamburger Hafen, die aus dem Koalitionsvertrag resultieren, musste das Wettbewerbsverfahren zunächst gestoppt werden. Dies soll nun zumindest für den Neubau der Bahnbrücken fortgesetzt werden. „Wir gehen davon aus, dass die Hafenbahn Ende nächsten Jahres auf einer neuen Brücke fahren kann“, so Meier. So lange werde man alle Vorsichtsmaßnahmen treffen, um Gefährdungen durch die Nutzung der Brücke auszuschließen. Dabei sei aber mit erheblichen Behinderungen des Güterverkehrs im Hafen zu rechnen.