Banner

Hafen TV



Die HPA startet ihren eigenen Youtube-Kanal! Erfahren Sie wissenswertes rund um den Hamburger Hafen. >>

Umweltpartner der Stadt Hamburg

HPA ist Umweltpartner der Stadt Hamburg
HPA stellt sich neu auf Drucken

 

Kürzere Wege zu Hafenwirtschaft und Politik / Mehr Verantwortung für Hafenmanager / Imagearbeit in der Hamburger Öffentlichkeit  


Hamburg, 4. Juli 2008 - Mit einem Drei-Stufen-Plan stellt sich Hamburg Port Authority (HPA) auf zukünftige Aufgaben der ehemaligen Hafenbehörde ein. Im ersten Schritt werden historisch gewachsene Verwaltungsstrukturen in eine moderne, effiziente Managementorganisation überführt.

 

„Wachstum nicht zu verwalten, sondern zu steuern, darin wird künftig die Herausforderung der Port Authority liegen“, beschreibt HPA-Geschäftsführer Jens Meier (42) die mit der rasanten Umschlagentwicklung des Hamburger Hafens verbundene Managementaufgabe. Heute stellte Meier, seit 1. April 2008 kaufmännischer Geschäftsführer der HPA, das Konzept der Öffentlichkeit vor.

 

„Um die HPA wie ein Unternehmen führen zu können, benötigen wir auch Organisationsstrukturen, wie sie in Unternehmen anzutreffen sind“, kommentierte Meier den auf Managementebene eingeleiteten Restrukturierungsprozess. Die Aufgaben von Port Authorities hätten sich innerhalb der letzten Jahre grundlegend gewandelt. Meier: „Als Dialogpartner der Hafen- und Logistikwirtschaft müssen wir heute Antworten auf eine Verkehrsproblematik finden, die über die Kaimauern der Hansestadt weit hinausgehen.“

Um den Dialog mit Wirtschaft und Politik zu stärken, wird die HPA-Geschäftsführung, bestehend aus einem kaufmännischen und technischen Geschäftsführer, von sechs  Unternehmensbereichsleitern unterstützt. Geschäftsführer und Unternehmensbereichsleiter bilden gemeinsam die Geschäftsleitung der HPA. Alle Führungskräfte kommen dabei aus den eigenen Reihen. Ziel ist es, die Basis für mehr Eigenverantwortung und effizientere Abläufe zu schaffen, Wege zu Hafenwirtschaft und Politik zu verkürzen.

 

Der Aufbau eines Wissensmanagements (Stufe 2), geleitet von erfahrenen Führungskräften im Haus, soll die Jüngeren bei Ihrer Aufgabe unterstützten und Expertise bereichsübergreifend zugänglich machen. Alle Arbeitsplätze bleiben im Zuge der Restrukturierung erhalten.

 

Dritte Stufe des HPA-Umbaus ist die Trennung von Projekten und Betrieb. Bis Mitte kommenden Jahres sollen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, um unabhängig von „Hoheitsaufgaben“ der HPA Lösungsszenarien für dringende Verkehrs- und Kapazitätsprobleme entwickeln zu können. Einfließen werden hier auch Ergebnisse der bereits im Juni 2007 angelaufenen Organisationsuntersuchung eines Beratungsunternehmens.

 

Hamburgs Wirtschaftssenator und neuer Aufsichtsratsvorsitzender der HPA, Axel Gedaschko, will gemeinsam mit der HPA die Strategien weiterentwickeln und ihr den Freiraum sichern, den die anstehenden Aufgaben bei der HPA erfordern: „Ich freue mich, dass wir für diese Aufgabe einen Top-Manager aus der Logistikwirtschaft gewinnen konnten. Wir werden alle Schritte, die zur Zukunftssicherung unseres Hafens beitragen, unterstützen“, so Gedaschko.

 

Kommunikation für ein besseres Image der HPA

 

Arbeiten will Meier, zuletzt Vorstand des Logistikunternehmens Fiege, auch an dem Bild, das die HPA in der Hamburger Öffentlichkeit besitzt: „Obwohl wir als Hafen international glänzen, liegt das Image der HPA irgendwo auf dem Grund der Elbe“, konstatiert Meier und will auch hier bessere Voraussetzungen schaffen: „Wir brauchen nicht nur eine bessere Infrastruktur für unseren Hafen. Wir brauchen sie auch für die Kommunikation untereinander, zu den im Hafen angesiedelten Unternehmen, zu Wirtschaft und Politik und zu den Medien.“ 


Über die Hamburg Port Authority (HPA)

 

Die Hamburg Port Authority (HPA) wurde im Jahre 2005 im Zuge der Zusammenführung der hafenbezogenen Zuständigkeiten verschiedener Hamburger Behörden als eine Anstalt öffentlichen Rechts gegründet. Mit ihren gut 1.800 Beschäftigten betreibt die HPA ein zukunftsorientiertes Hafenmanagement aus einer Hand und fungiert als Ansprechpartner für alle Fragen der wasser- und landseitigen Infrastruktur, der Sicherheit des Schiffsverkehrs, der Hafenbahnanlagen, des Immobilienmanagements und der wirtschaftlichen Bedingungen im Hafen. Angesichts der erwarteten Nachfrage nach Umschlagkapazität von ca. 18,1 Millionen TEU (Standardcontainer) im Jahr 2015 (2006: 8,9 Mio TEU) steht der Hamburger Hafen vor den größten Herausforderungen seiner Geschichte.