| Umgang mit Baggergut |
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Regelmäßige Baggerarbeiten sichern die nötigen Wassertiefen für die Schifffahrt in Hamburg und damit die Funktionsfähigkeit des Hamburger Hafens. Diese Baggerarbeiten sind Aufgabe der Hamburg Port Authority (HPA).
Der überwiegende Anteil des Baggergutes ist so sauber, dass die HPA es lediglich im Hafenbereich aufnimmt und an Stellen stromabwärts bringt, an denen die Sedimente die Schifffahrt nicht beeinträchtigen und die Flut das Material nicht sofort wieder in den Hafen zurück spült.
Ein Teil des Baggergutes ist mit Schadstoffen belastet und kann nicht im Gewässer umgelagert werden. Dieses Material muss die HPA an Land bringen, aufbereiten und anschließend deponieren.
• Das Baggergut wird auf eigens dafür vorgesehenen Freiflächen entwässert. Nach einigen Monaten ist das Material ausreichend fest und kann in den Deponien Francop und Feldhofe stabil und sicher untergebracht werden.
• Ähnliches geschieht im Zeitraffer auch in der Aufbereitungsanlage Metha (Abkürzung für: Mechanische Trennung von Hafensediment). Hier wird das Material so aufbereitet, dass ein Teil der Hafensedimente, wie beispielsweise der Sand, als Baustoff weiterverwendet werden kann. Der übrige Teil wird maschinell entwässert und auf die beiden Deponien gebracht.
• Der weitaus überwiegende Teil des Baggergutes, das die HPA zur Sicherstellung der Wassertiefen „bewegen“ muss, bleibt in der Elbe und wird lediglich an eine andere Stelle stromabwärts gebracht.
• Den verbleibenden Rest – abgesehen von den Teilmengen, die als Baustoff Verwendung finden – muss die HPA an Land deponieren. Dies geschieht in den Deponien Francop und Feldhofe.
Genauere Ausführungen, insbesondere zur Behandlung, Verwertung und Deponierung von Baggergut finden Sie in der Rubrik „FAQ“.
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