| Ergebnisse des Gutachtens |
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Zunächst ermittelte das Gutachterbüro insgesamt 31 Standortbereiche in Hamburg, innerhalb derer ein Deponiestandort grundsätzlich in Frage kommen kann. Diese 31 Standortbereiche sind dann anhand des Kriterienkatalogs einer genaueren Betrachtung unterzogen worden. Dabei hat das Gutachterbüro elf relativ besser geeignete Standorte ermittelt, von denen die besten vier in die Schlussbetrachtung kamen.
Diese Gebiete hat das Gutachterbüro detailliert dahin gehend untersucht, welche Auswirkungen ein möglicher Deponiebau dort für die Menschen, die Natur und die Kulturgüter hätte. Das Gutachten spricht hier von Risikoeinstufungen im Hinblick auf die Schutzgüter Mensch, Tiere, Boden, Landschaft, Pflanzen, Luft und Klima, Grundwasser und Kulturgüter.
Je höher das Risiko eines Standorts bei diesen Schutzgütern ist, desto weniger geeignet ist er. Umgekehrt hat der Standort mit den niedrigsten Risikoeinstufungen die geringsten Auswirkungen auf den Menschen, die Natur und die Kulturgüter und ist damit der vergleichsweise am besten geeignete Deponiestandort.
In die abschließende Bewertung hat das Gutachterbüro auch die Kosten eines Deponiebaus und die Verfügbarkeit der Flächen mit einbezogen, denn diese Aspekte spielen für die Hamburg Port Authority (HPA) bei der Wahl des Standorts ebenfalls eine wichtige Rolle.
Der abschließende Vergleich der möglichen Standorte Neuenfelde, Moorburg, Billwerder und Kirchsteinbek kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: Die Entwässerungsfelder in Moorburg-Mitte sind der am besten geeignete Standort für eine neue Baggergutdeponie. An diesem Standort sind die Auswirkungen auf den Menschen und die Natur vergleichsweise gering und auch hinsichtlich der Kosten und der Verfügbarkeit schneidet diese Fläche gut ab.
Die Tabelle zeigt, dass bei der Fläche in Moorburg eine Besonderheit zu berücksichtigen ist: Sie liegt im Hafenerweiterungsgebiet, das für zukünftige Hafennutzungen „reserviert“ ist. Aus diesem Grund empfiehlt das Gutachten, zu prüfen, ob eine Baggergutdeponie in Moorburg mit einer zukünftigen Hafennutzung verträglich ist.
Die HPA hat dies geprüft und kommt dabei zu der Einschätzung, dass beides miteinander in Einklang zu bringen ist. Zum einen kann die Deponie so ausgestaltet werden, dass sie mit einer zukünftigen Hafennutzung in Moorburg verträglich ist. Zum anderen ist die Deponie eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Wasserstraßen und Hafenbecken auf der notwendigen Wassertiefe gehalten und der Hafen damit sicher betrieben werden kann. Dies ist eine der wichtigsten Grundlagen für die Hafenentwicklung insgesamt.
Die Ergebnisse des Gutachtens stehen Ihnen hier in einer Kurzfassung zum Download zur Verfügung:
Das vollständige Standortgutachten können Sie gegen eine Gebühr bei der Pressestelle der HPA anfordern sowie in der Bibliothek der HPA einsehen. |






