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Entwässerungsfelder Moorburg-Mitte Drucken

Standort für die neue Baggergutdeponie

 

Die Entwässerungsfelder Moorburg-Mitte liegen zwischen Moorburg und der Autobahn A 7. Auf dieser Betriebsfläche der HPA wird bisher Baggergut aus dem Hamburger Hafen entwässert, bevor es anschließend auf die bestehenden Deponien in Francop und Feldhofe gebracht wird. Das geschieht folgendermaßen: Baggergut aus dem Hafen wird über eine Rohrleitung in die Entwässerungsfelder eingespült. Wenn sich das Material gesetzt hat, wird das überstehende Wasser abgelassen. Sobald das Material durch Sonne und Wind an der Oberfläche getrocknet ist, setzen Bagger das noch weiche Material zu so genannten Mieten (flachen Hügel) auf, damit es weiter trocknen kann. Diese Mieten werden mehrfach gewendet, bis das Baggergut trocken und fest genug ist. Wenn das der Fall ist, wird das Entwässerungsfeld vollständig geräumt und das Baggergut wird per LKW auf die bestehenden Deponien gebracht. Anschließend werden die leeren Entwässerungsfelder erneut bespült und der Vorgang beginnt von Neuem.

  

Moorburg Spülfeld Moorburg Spülfeld Moorburg Spülfeld Moorburg Spülfeld Moorburg Spülfeld

 

Die wesentlichen Gründe, die für den Bau der neuen Baggergutdeponie an diesem Standort sprechen, ergeben sich aus dem Standortgutachten.

 

Der Standort ist unter Umweltgesichtspunkten geeignet, weil er bei der 6 der insgesamt 8 betrachteten Schutzgüter die jeweils beste Bewertung aufweist und seinem Nachteil beim Schutzgut Grundwasser durch bauliche Schutzmaßnahmen begegnet werden kann.

 

Die Fläche wird bereits in ähnlicher Weise genutzt. Der Bau einer Deponie auf dieser Fläche ist daher unter dem Gesichtspunkt der „Flächenwiederverwendung" positiv zu bewerten, denn ein Stadtstaat wie Hamburg muss mit seinen Flächen so sparsam wie möglich umgehen.

 

Durch die Nähe zur Baggergutbehandlungsanlage METHA ist der zukünftige Transportweg des Baggergutes sehr kurz. Dies hat wirtschaftliche und ökologische Vorteile.

 

Die Fläche steht für den Bau einer Deponie zur Verfügung, sodass eine zeitgerechte Folgelösung gewährleistet ist, wenn die bestehende Baggergutdeponie in Francop in einigen Jahren geschlossen wird.

 

Ein Deponiebau auf dieser Fläche kann so ausgestaltet werden, dass zukünftige Planungsoptionen für das Hafenerweiterungsgebiet weitestgehend erhalten bleiben.

 

Die HPA folgt daher dem Ergebnis des Standortsuchverfahrens und beginnt mit den Planungen für den Bau der Baggergutdeponie auf den Entwässerungsfeldern Moorburg-Mitte.

 

Vor Beginn der Baumaßnahmen für die Baggergutdeponie werden die bestehenden Entwässerungsfelder stillgelegt, d.h. ihre bisherige Nutzung zur Entwässerung von Baggergut wird eingestellt.