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Umweltpartner der Stadt Hamburg

HPA ist Umweltpartner der Stadt Hamburg
Hochwasserschutz Drucken

Die volle Funktionsfähigkeit der äußeren Flutschutztore des Estesperrwerkes stellt den Hochwasserschutz in vollem Umfang sicher. Die Funktionsfähigkeit dieser Tore wird laufend und intensiv überwacht.


Für den unwahrscheinlichen Fall auftretender Probleme beim Öffnen oder Schließen der äußeren Flutschutztore hat die HPA zusätzliche Vorkehrungen getroffen.

 

• Das Sperrwerk ist rund um die Uhr besetzt.

 

• Eine zusätzlich installierte Höhenkontrolle gibt ein Signal an das Betriebspersonal, wenn sich ein Tor beim öffnen oder schließen um 1 cm heben sollte.

 

• Vor Ort finden zweimal pro Woche Peilungen statt, um den Untergrund und die Tornischen des Sperrwerkes ständig zu kontrollieren.

 

• Taucher sind 24 Stunden, 7 Tage die Woche in Rufbereitschaft.

 

• Ein Baggerschiff und eine Schute sind in unmittelbarer Nähe verfügbar, um eventuell auftretende Unterwasserhindernisse sofort beseitigen zu können.

 

• Die Hydraulikanlage der Fluttore verfügt über eine mehrfache Ausfallsicherung sowie ein Notstromaggregat.

 

• Bei einer Wasserstandsvorhersage für die Elbe von 0,5 Meter bis 0,75 Meter über Normalnull werden die Tore werden beim Wasserstand Normalnull geschlossen. Bei einer auftretenden Unregelmäßigkeit während des Schließvorganges, stehen daher zwei Stunden zusätzliche Zeit zur Verfügung, um geeignete Maßnahmen zu treffen.

 

• Beim Versagen sämtlicher Ausfallsicherungen des hydraulischen Antriebes können die Tore mittels einer mechanischen Zugvorrichtung geschlossen werden, die vor Ort bereit liegt. Alternativ können die Tore durch einen Schlepper zugedrückt werden.


Über diese Maßnahmen zur Verteidigung der ersten Hochwasserschutzlinie hinaus, sehen die Planungen des vorbeugenden Katastrophenschutzes die Verteidigung der zwischen dem äußeren und inneren Estesperrwerk liegenden Estedeiche gegen Sturmfluten bis 4,50 Meter über Normalnull vor. Zum Verschluss der Deichscharten liegen hierzu Dammbalken und Sandsäcke vor Ort bereit.


Bei Sturmfluten höher als 4,50 Meter über Normalnull greifen die gängigen Maßnahmen für den Fall des Versagens der Hochwasserschutzlinie (Warnung, Räumhinweis, Evakuierung). Diese Maßnahmen und die entsprechenden Abläufe sind in den Sturmflutmerkblättern der Behörde für Inneres und Sport beschrieben und können im Internet abgerufen werden: Sturmflutmerkblätter zum Download - Stadt Hamburg

 

Zusammengefasst:

 

• Der Hochwasserschutz am Estesperrwerk ist durch die voll funktionsfähigen äußeren Flutschutztore in vollem Umfang gewährleistet. Die Funktionsfähigkeit der Tore wird intensiv überwacht. Sollten beim Schließen der äußeren Flutschutztore Probleme auftauchen, ist durch die oben aufgeführten Vorkehrungen sichergestellt, dass sofort und zielgerichtet gehandelt werden kann.

 

• Die Maßnahmen des vorbeugenden Katastrophenschutzes gelten - in Abhängigkeit der tatsächlichen Gefährdungslage - ausschließlich für den als sehr unwahrscheinlich einzustufenden Notfall, sollte bei einer aufkommenden Sturmflut und trotz aller zusätzlichen Vorkehrungen die erste Hochwasserschutzlinie am Estesperrwerk versagen.