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Studien und Berichte

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Prognose des Umschlagpotenzials des Hamburger Hafens für die Jahre 2015, 2020 und 2025

Die neue Prognose des Umschlagspotenzials für den Hamburger Hafen liegt vor. Das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL), IHS Global Insight Deutschland GmbH und Raven Trading haben die Prognose im Auftrag der HPA erstellt.

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Strombau- und Sedimentmanagementkonzept für die Tideelbe

Die drei Nordländer und der Bund sind sich über die Bedeutung des Hamburger Hafens für die Metropolregion Hamburg, für die Länder Schleswig-Holstein und Niedersachsen und für Deutschland einig. Vor dem Hintergrund der gestiegenen Sedimentmengen, die im Hamburger Hafen und im oberen Bereich der Tideelbe regelmäßig auszubaggern sind, haben sie im Juni 2008 eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Die Unterzeichner sind sich einig, dass die derzeit festgelegten Wassertiefen für die Schifffahrt im Hamburger Hafen und in der Tideelbe sichergestellt werden müssen. Gleichzeitig ist es aber auch nötig eine Perspektive für den Umgang mit dem anfallenden Sediment aufzuzeigen - insbesondere unter der Berücksichtigung von Meeresschutzbelangen. Dafür liegt jetzt ein gemeinsames „Strombau- und Sedimentmanagementkonzept für die Tideelbe“ vor. Es wird durch die Erklärung politisch gestützt. Im Kern sieht das Konzept verschiedene Maßnahmen vor, die Sedimentmengen im hamburgischen Bereich zu vermindern. Nicht zuletzt soll damit die Verbringung von Sedimenten in die Nordsee schnellstmöglich eingestellt werden.

Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) und die Hamburg Port Authority (HPA) haben bereits damit begonnen, die in Hamburg und im oberen Bereich der Tideelbe zu baggernden Sedimentmengen so schnell wie möglich deutlich zu reduzieren. In diesem Kontext werden wasserbauliche Maßnahmen ergriffen um sicherzustellen, dass sich mit der Tide stromauf wandernde, unbelastete Nordseesedimente so wenig wie möglich mit belasteten Sedimenten aus dem Oberelbebereich vermischen. Unter Berücksichtigung natur- und gewässerschutzfachlicher Belange soll zusätzlicher Flutraum geschaffen werden, um die derzeit negative Entwicklung der Tidecharakteristik der Tideelbe wieder umzukehren. Diese ist ursächlich für den Stofftransport von Nordseesedimenten in Richtung Hamburg. Die verbleibenden Sedimente, die trotz dieser Maßnahmen zukünftig regelmäßig zur Sicherung schiffbarer Wassertiefen gebaggert werden müssen, sollen grundsätzlich im Gewässersystem der Tideelbe umgelagert werden. Die drei Bundesländer und der Bund werden entsprechende Lösungsansätze unterstützen und diese auch in nationalen und internationalen Gremien vertreten.

Die gemeinsame Erklärung wurde unterzeichnet von Minister Hans-Heinrich Sander für das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz, Minister Dr. Christian von Boetticher für das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, Senator Axel Gedaschko für die Hamburger Behörde für Wirtschaft und Arbeit, Dr. Hans-Heinrich Witte als Präsident der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord für den Bund, sowie die Geschäftsführer Dr. Hans Peter Dücker und Jens Meier für die Hamburg Port Authority.

Monitoringberichte über Elbesediment-Umlagerungen

Für die Sicherung der Wassertiefen im Hafen sind regelmäßige Baggerungen unverzichtbar. Ein Teil der dabei anfallenden Elbesedimente wird im Gewässer umgelagert; seit 1994 wird Baggergut stromab des Hafens bei Neßsand in die Elbe umgelagert. Gemäß einer Vereinbarung mit der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt werden Jahresberichte erstellt, die Angaben über Mengen, Schadstoffbelastungen und durchgeführte Untersuchungen enthalten.

Seit August 2005 wird Baggergut aus der Bundeswasserstraße Elbe im hamburgischen Bereich in die Nordsee zwischen Helgoland und Scharhörn bei Tonne E3 verbracht. Dazu besteht ein Einvernehmen mit dem Land Schleswig-Holstein. Auch hierfür werden alle Daten und Untersuchungsergebnisse in einem jährlichen Monitoringbericht der HPA dokumentiert.

Jeweils beide Berichte seit dem Jahr 2005 stehen unten zum Download bereit.

Nach wie vor werden die höher mit Schadstoffen belasteten Sedimenten an Land verbracht, dort behandelt und anschließend umweltsicher verwertet oder deponiert. Mit dieser Landentsorgung von Elbesedimenten entlastet die HPA den Fluss und die Nordsee in erheblichem Umfang von Schadstoffen, die sich im gesamten Elbegebiet angesammelt haben. Der Bericht über die Neßsand-Umlagerungen enthält Angaben über die jeweiligen Schadstofffrachten.

Da die Sedimentverbringung zur Tonne E3 sowohl zeitlich als auch mengenmäßig begrenzt ist, arbeitet die HPA mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) an einem Sedimentmanagementkonzept für die Tideelbe. Danach sollen zum Beispiel Sedimentkreisläufe durchbrochen werden, die zu den großen Baggergutmengen in Hamburg geführt haben.

Wichtig ist ebenfalls eine Reduzierung der Schadstoffbelastung der Elbe und damit der Sedimente. Dafür wird das „Generationenziel“ internationaler Meeresschutzvereinbarung aktiv unterstützt, um kontinuierlich Einleitungen und Emissionen von Schadstoffen zu unterbinden oder zu verringern. HPA hat Studien beauftragt, in denen die Ursachen der Schadstoffbelastung identifiziert werden. Diese Studien können unter www.tideelbe.de heruntergeladen werden.

Gutachten "Masterplan Hafenbahn Hamburg 2015"

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Kontakt

Alexander Schwertner, Pressestelle der Hamburg Port Authority

Tel. +49 40 42 84 7-2301E-Mail senden