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Pressemitteilung 05. Dezember 2014

HPA schafft mehr Platz für Großschiffe

Hamburg, 5. Dezember 2014 – Die Hamburg Port Authority (HPA) startet heute mit einem ersten Spatenstich am Tollerort offiziell mit den Arbeiten für die Anpassung Einfahrt Vorhafen.
Der Hamburger Hafen profitiert enorm von seiner zentralen Lage und den guten Verkehrsanbindungen. Eine hohe Dichte an Logistikunternehmen und kontinuierlich steigende Containerumschlagszahlen belegen das weltweit hohe Ansehen des Hamburger Hafens als zentrale Drehscheibe im Güterverkehr.
Durch die Lage am Hauptstrom der Norderelbe und die vorhandenen Ufergeometrien ergeben sich für den nördlichen Vorhafen besondere Strömungssituationen, die immer wieder Restriktionen für die Ein- und Ausfahrt großer Schiffe zur Folge haben. „Der heutige erste Spatenstich zur Anpassung der Einfahrt Vorhafen ist ein gutes Beispiel für eine Investition in die Zukunft des Hamburger Hafens“, sagt Wirtschaftssenator Frank Horch.
Das Aufkommen an Großschiffen wird in den kommenden Jahren aber weiter steigen und die Hafeninfrastruktur muss sich an die Anforderungen des modernen Hafenverkehrs anpassen, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Hierzu gehört auch eine Optimierung der wasserseitigen Zufahrt zu den Umschlagsanlagen. Sie dient nicht nur der Effizienz, sondern auch der Sicherheit und Planbarkeit des Schiffsverkehrs. „Um den smartPORT weiter voran zu bringen ist es enorm wichtig, dass auch die physische Infrastruktur den Anforderungen gerecht wird. Das Projekt Anpassung Einfahrt Vorhafen wird dabei helfen, dass der Hamburger Hafen seine führende Rolle auch in Zukunft behält und Wachstumspotentiale langfristig nutzbar gemacht werden“, sagt Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung der HPA.
Das Projekt Anpassung Einfahrt Vorhafen teilt sich in drei Baumaßnahmen: die ca. vier Hektar große Tollerortspitze wird zurückgebaut und der Kohlenschiffhafen wird mit den Aushubmassen des Rückbaus verfüllt. Parallel dazu wird das Uferbauwerk Tollerort mit einer 220 Meter langen Kaimauer neu gebaut und die bereits bestehende Kaimauer auf einer Länge von 90 Metern verstärkt. Abgeschlossen wird das Projekt durch die Sicherung des Lotsenhöfts, dessen Kaimauer auf der östlichen Seite des Vorhafens auf einer Länge von 160 Metern verstärkt wird.
Mit einer Vergrößerung der Zufahrt erweitern sich die nutzbaren Tide-Zeitfenster für das Ein- und Auslaufen großer Schiffe. Gleichzeitig werden die Bedingungen für die Ein- und Ausfahrt an die des westlichen Hafenbereichs angepasst. Außerdem vergrößert sich mit der Optimierung auch der Manövrierraum für große Schiffe, was zu einer Erhöhung der nautischen Sicherheit führt.
Mit dem Projekt der Anpassung Einfahrt Vorhafen verfolgt die HPA aber auch übergeordnete Ziele. So sorgt die Verfüllung des Kohlenschiffhafens für eine bedarfsgerechte und zeitnahe Bereitstellung neu geschaffener Hafenflächen. Durch die Schaffung neuer Warteplätze für Feederschiffe reduziert sich das Aufkommen an Schiffsbewegungen und durch eine Vergrößerung der Verkehrsfläche können Schiffe einfacher und schneller manövrieren, was die Schiffemissionen nachhaltig reduziert.
Die Kosten für das Gesamtprojekt betragen rund 98 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für Anfang 2017 geplant.

Technische Details:
Vergrößerung des Manövrierraums:             ca. 4 Hektar
Bodenvolumen Rückbau:                             ca. 1 Mio. m3
Uferbauwerk Tollerort:
• Vorsetze Tollerort                              ca. 220 Meter
• Anschlussbauwerk Europakai           ca. 90 Meter
Sicherungsbauwerk Lotsenhöft:                   ca. 160 Meter

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Kontakt

Sinje Pangritz, Pressestelle der Hamburg Port Authority
Tel. +49 40 42 84 7-2306
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Martin Boneß, Pressestelle der Hamburg Port Authority
Tel. +49 40 42 84 7-2301
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