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Fahrrinnenanpassung

Die Fahrrinnenanpassung im Überblick

Übersicht BaggerarbeitenRichtfeuerlinieDüker NeßsandUferbefestigung Köhlbrand

Warum wird die Fahrrinne ausgebaut?

  1. Schiffe sollen den Hamburger Hafen mit einem Meter mehr Tiefgang anlaufen und verlassen können. In Zukunft sind folgende Tiefgänge möglich:
    • Tiefgang von 13,5 m tideunabhängig
      (Tideunabhängig bedeutet, dass Schiffe den Hafen jederzeit ansteuern und verlassen können.)
    • Tiefgang von 14,5 m tideabhängig
      (Tideabhängig heißt, dass Schiffe bei der An- oder Abfahrt zum Hamburger Hafen die erhöhten Wasserstände während der Flut nutzen.)
    Die Werte beziehen sich auf den Tiefgang des Bemessungsschiffes (300 Meter lang, 40 Meter breit) in Salzwasser. Im leichteren Süßwasser liegt das Schiff ca. 30 cm tiefer im Wasser.
  2. Das Begegnen von Schiffen im Gegenverkehr wird erleichtert, Wartezeiten werden verringert oder vermieden. Deshalb wird die Fahrrinne streckenweise verbreitert und eine spezielle Begegnungsstelle für besonders breite Schiffe eingerichtet.

 

Wer setzt die Fahrrinnenanpassung um?

Der Ausbau der Fahrrinne ist ein Gemeinschaftsprojekt der HPA und der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV), vertreten durch das Wasserstraßenamt Hamburg. Die Ausbaustrecke der HPA reicht von der Landesgrenze bei Wedel fast bis zum St. Pauli Fischmarkt an der Norderelbe und bis zum Containerterminal Altenwerder an der Süderelbe.

 

Elbabwärts der hamburgischen Landesgrenze bis zur Elbmündung wird die Fahrrinne von der dort zuständigen WSV ausgebaut. HPA und WSV arbeiten bei Planung und Realisierung eng zusammen.

 

Welche Maßnahmen gehören zur Fahrrinnenanpassung?

Der Ausbau der Fahrrinne setzt sich aus diversen Teilprojekten zusammen. Der Kern sind die Vertiefungs- und Verbreiterungsbaggerungen in der Fahrrinne sowie die begleitenden Strombaumaßnahmen zur Dämpfung der Tideenergie. Dazu werden neue Richtfeuer, ein Düker und Uferbefestigungen gebaut. Hierfür werden umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt. Das Projekt wird begleitet durch Beweissicherung entlang der Elbe.

 

Welche Maßnahmen werden von der Hamburger Landesgrenze bis zur Elbmündung von der WSV umgesetzt?

Auch wenn die meisten Menschen mit der Fahrrinnenanpassung die Baggerarbeiten zur Vertiefung und Verbreiterung verbinden, wird erstmalig ein umfangreiches Strombaukonzept im Mündungsbereich umgesetzt. Dieses besteht aus mehreren Unterwasserbauwerken (Unterwasserablagerungsflächen, UWA), in die das Baggergut der Fahrrinnenanpassung eingebaut wird. So werden die Tideenergie gedämpft und damit größere Veränderungen der Strömung und der Wasserstände verhindert.
Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Ausgleichsmaßnahmen entlang der Bundesstrecke – sechs in Niedersachsen sowie neun weitere in Schleswig-Holstein.

 

Die WSV ist auch in enger Abstimmung mit der HPA für die Beweissicherung während und nach den Bauarbeiten verantwortlich. Dabei beobachten Experten laufend den Zustand des Gewässers, der Pflanzen und Tiere sowie des Elbgrundes und der Uferbereiche.

 

Welche Baumaßnahmen werden in Hamburg umgesetzt?

In Hamburg besteht das Projekt Fahrrinnenanpassung aus vier Teilprojekten: Neben dem Ausbaggern der Elbe sind das der Bau einer Uferbefestigung (Vorsetze) auf der Ostseite des Köhlbrands, die Verlegung der Richtfeuerlinie Blankenese sowie die Erneuerung des Dükers zwischen dem Falkensteiner Ufer und der Elbinsel Neßsand.
Zusätzlich gibt es in Hamburg zwei Ausgleichsmaßnahmen. Diese sind zum einen das neue Flachwassergebiet Kreetsand sowie das Naturschutzgebiet Zollenspieker.

 

Wo finde ich Informationen zur Historie des Projekts?

Weiterführende Informationen zum Planungsprozess und zum Genehmigungsverfahren finden Sie unter Historie und Download.

 

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