Navigation nach oben
Anmelden
start Content

Hochwasser im Hafen

Vorsorge ist der beste Schutz

Der Hamburger Hafen hat modernste Hochwasserschutzanlagen und arbeitet nach den neuesten Methoden der Sturmflutforschung.

Hundertprozentige Sicherheit vor den Gefahren von Hochwasser und Sturmflut gibt es trotzdem nicht. Je schneller wir reagieren, desto geringer ist das Risiko. Das gilt nicht nur für die HPA. Auch die Hafenbetriebe und die Bevölkerung in Hafennähe sollten gut informiert sein, um im Ernstfall richtig reagieren zu können.

Hier sind wir zuständig

Die HPA ist für das Hafengebiet und für die Bereiche vor den Deichen im offenen Tidegebiet der Elbe zuständig. Sperrungen und andere Sicherheitsmaßnahmen gelten NICHT für die Hafencity, die Speicherstadt und die Kehrwiederspitze!

Informationen zum Sturmflutschutz in diesen Bereichen bekommen Sie bei der Hamburger Behörde für Inneres und Sport und beim Bezirksamt Hamburg Mitte.

Sturmflut: Das ist wichtig

Kurz gesagt: Information, Vorbereitung, Aufmerksamkeit.

Wenn Ihr Wohnsitz oder Ihr Betrieb im gefährdeten Gebiet liegen, sollten Sie genau über die Gefahren, die Warnkanäle und Rettungswege aus der Gefahrenzone Bescheid wissen.

Bereiten Sie den Ernstfall vor, indem Sie Schutzmaßnahmen und Fluchtwege auf Ihrem eigenen Grundstück überprüfen. Zu guter Letzt: Verfolgen Sie bei akuter Gefahr aufmerksam die Rundfunkansagen oder nutzen Sie die Ansagedienste des WADI und der Stadt Hamburg.

Seit 2011 können Sie zusätzlich den kostenlosen sms-Warndienst der Behörde für Inneres und Sport nutzen. So wissen Sie über eine Sperrung oder Evakuierung rechtzeitig Bescheid.

WADI macht die Ansagen

Bei der Gefahr hoher Wasserstände ist der Hamburger Sturmflutwarndienst WADI gefragt.

WADI wertet die Messdaten verschiedener Wasserstands- und Wetterdaten aus und erstellt daraus eine genaue Prognose für den Eintritt des Hochwassers im Hamburger Hafen.

Ab Werten von über 4,5 m über Normal Null spricht man von einer schweren Sturmflut. Nun liefert WADI alle maßgeblichen Wasserstandsvorhersagen.

Mindestens acht WADI-Mitarbeiter sind bei schweren Sturmfluten im Einsatz. Sie halten in den Einsatzräumen mit eigener Funkzentrale die Stellung. Per Funk geben sie Warnungen und Vorhersagen an die Hafenbetriebe und Stellen mit einem geeigneten Meldeempfänger weiter, sowie an die Innenbehörde und andere Behörden. Auf verschiedenen Wegen werden die Warnungen von hier aus an die Bevölkerung weitergeleitet.

Wir informieren Sie, wenn es eng wird

Dank WADI kommen Sturmfluten nicht unerwartet.

Aufgrund präziser Vorhersagen gewinnen wir Zeit, um die Bevölkerung vor Gefahren zu warnen und Sperrungen und Räumungen sowie gegebenenfalls eine Evakuierung vorzubereiten.
Die Hafenbetriebe und die Bevölkerung im Hafen werden über verschiedene Kanäle gewarnt:
 
Böllerschüsse (etwa acht Stunden vor dem erwarteten Hochwasser​
 Warnungen über Rundfunk (etwa ab neun Stunden vor dem erwarteten Hochwasser in kürzer werdenden Abständen)
 WADI-Funk (mit geeignetem Meldeempfänger)
 Sirenen im Hafengebiet als Signal, auf Rundfunk-Warnungen zu achten
 Örtliche Warnungen durch Lautsprecherwagen (vor allem bei Gefahr von Deichbrüchen)
Warnungen per Telefon (für Einzelstandorte)
Warnungen per sms (SMS-Warndienst)
 

Suche

Wasserstände

...wird geladen

  • Aktueller Pegel:
  • Tendenz:

Verkehrsmeldungen

30.06.2013

Einschränkungen Köhlbrandbrücke Ostrampe beide Richtungen am So., 30.06.13

18.06.2013

Einschränkungen Köhlbrandbrücke, Richtung Waltershof am Sa., 22.06.2013

15.06.2013

Vollsperrung der Rethehubbrücke, Sa., 15.06.13

HPA Aktuell

Lagebericht Hochwasser