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St. Pauli Elbtunnel

Seit 100 Jahren unten durch

Der St. Pauli Elbtunnel ist ein Hamburger Wahrzeichen, eine Touristenattraktion und ein geschütztes Denkmal.

Darüber hinaus ist der Tunnel aber vor allem eins: eine wunderschöne und viel genutzte Abkürzung von den Landungsbrücken ins Hafengebiet/Steinwerder. Denkmal hin oder her – noch heute nutzen Tausende Fußgänger, Rad- und Autofahrer täglich den schnellen Weg unter der Elbe entlang.

Was unseren St. Pauli Elbtunnel ausmacht

Was das Tunnel-Eingangsgebäude an den Landungsbrücken mit seinem kupfergedeckten Kuppeldach verspricht, das hält das Innere des Tunnels: die historischen, von Hand betriebenen Lastenaufzüge und die gefliesten, mit Reliefs verzierten Tunnelröhren machen diesen Verkehrsweg zu etwas Besonderem – und den St. Pauli Elbtunnel zu unserer Legende.

Instandhaltung eines Denkmals

Der St. Pauli Elbtunnel ist ein lebendiges Denkmal und der kürzeste Weg zwischen Hafen und dem Herzen der Hansestadt. Für die HPA ist das Denkmal eine bautechnische Herausforderung. Bis 2016 saniert sie die östliche Tunnelröhre. Anfang 2019 soll auch die westliche Röhre fertiggestellt sein, damit Hamburgs Wahrzeichen noch weitere 100 Jahre genutzt werden kann.

Die Geschichte des Tunnels: Ein (Katzen-) Sprung für den Hafen

Mit dem Wachstum des Hafens auf der Südseite der Elbe seit den 1870er Jahren stieg auch die Zahl der Arbeiter, die täglich zweimal die Elbe überqueren mussten.

Die kleinen Hafenfähren konnten die Menschenmengen bald nicht mehr bewältigen, dazu kam, dass der Fährverkehr zu stark von der Witterung abhängig war.

Ein Tunnel war die einzig sinnvolle Lösung – aber erst 1901 erklärte sich der Senat bereit, das kostspielige Großprojekt in Angriff zu nehmen. Im Juli 1907 folgte der erste Spatenstich unter der Leitung von Otto von Stockhausen. Insgesamt 10,7 Millionen Goldmark kostete der Bau, an dem 4 400 Arbeiter beteiligt waren. Im September 1911 wurde der Tunnel feierlich eröffnet.

Der Tunnel im Laufe der Zeit

Der St. Pauli Elbtunnel wurde im zweiten Weltkrieg von vielen Hamburgern als Luftschutzraum aufgesucht, obgleich bei einem Bombenangriff jederzeit das Wasser in die Röhre hätte einbrechen können.

Die Kupfereindeckung des Tunnelgebäudes in St. Pauli wurde im Krieg zu Rüstungszwecken verwendet. Das Gebäude auf der Steinwerder Seite hatte ursprünglich ebenfalls ein Kuppeldach. Es wurde durch Bombenangriffe stark beschädigt und nach Kriegsende als Flachdach wieder aufgebaut.

Über die Jahrzehnte ist der St. Pauli Elbtunnel immer weiter modernisiert worden. So wurden in den 50er Jahren moderne Leuchtstoffröhren und eine zusätzliche Lüftungsanlage eingebaut, da mehr und mehr Autos den Tunnel durchquerten. Seit 1995 läuft ein umfassendes Sanierungsprogramm für den St. Pauli-Elbtunnel.

Ein Hafendenkmal – aktuell wie eh und je

Heute ist der St. Pauli Elbtunnel viel mehr als der alltägliche Verkehrsweg vieler Hamburger. Er ist Touristenattraktion, Schauplatz für Fotoshootings und Dreharbeiten, aber auch eine beliebte Location für Ausstellungen oder Veranstaltungen.

So profitiert zum Beispiel die jährliche Kunstausstellung Elb-Art, bei der nationale und internationale zeitgenössische Kunst in den Tunnelröhren präsentiert wird, von der besonderen Atmosphäre des Elbtunnels. Für das Sportevent Elbtunnel-Marathon war der St. Pauli Elbtunnel sogar Namenspate

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Tel.: 040 42847-4742

Öffnungszeiten-Gebühren

Sie wollen mit dem Auto oder zu Fuß durch den St. Pauli Elbtunnel? Hier finden Sie die Informationen.

Wasserstände

29.07.2014, 07:26 Uhr

  • Aktueller Pegel: 625 cm
  • Tendenz: fallendfallend

Verkehrsmeldungen

09.08.2014

Vollsperrung An der Alten Süderelbe vom Aue-Hauptdeich bis Neßdeich

05.08.2014

Vollsperrung Estesperrwerk

01.08.2014

Verkehrsbeschränkung Veddeler Damm