| Streiks im Bahn-Güterverkehr: Hamburger Hafen ist vorbereitet |
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Hamburg, 14 November 2007 - Im Hamburger Hafen ist der Streik im Güterverkehr der Bahn am Mittwoch zunächst ohne Auswirkungen geblieben. "Derzeit ist die Lage entspannt, und wir tun alles, um die Störungen im Gütertransport so gering wie möglich zu halten", sagte der Geschäftsführer der Hafenverwaltung Hamburg Port Authority (HPA), Dr. Hans. P. Dücker. Am größten Bahncontainer-Umschlagplatz Europas wurde eine "Task-Force" eingerichtet, die in Abstimmung mit den Containerterminals und den rund 50 Eisenbahnverkehrsunternehmen mögliche Maßnahmen abspricht. Ziel ist es, zumindest "Gassen" für die Bahnen im Streckennetz frei zu halten, die nicht vom Streik betroffen sind.
angelaufen. Pro Tag werden hier rund 6.000 Container über die Bahn transportiert. Der Gütertransport per Bahn ist für den Hafen überaus wichtig. 30 Prozent des Gesamtumschlags wird mit der Bahn abgewickelt, und im Fernverkehr werden 70 Prozent aller Container auf der Schiene befördert. Dabei nutzen die Eisenbahnen die Infrakstruktur der Hamburger Hafenbahn mit ihrem 330 Kilometer langen Streckennetz. Hier verkehren täglich rund 200 Züge. Während der Streiks in der vergangenen Woche waren rund 30 Prozent der Züge entweder ausgefallen oder verspätet.
Eine entsprechende Lkw-Kapazität ist nicht verfügbar, außerdem wären auch die Straßennetze überfordert. Immerhin sind für das Transportvolumen eines einzigen Containerzuges rund 50 Lkw erforderlich. Eine erste Bilanz der Streik- Auswirkungen für den Hamburger Hafen wird voraussichtlich erst am Freitag möglich sein. Entscheidend ist dabei die Streiktaktik- und dauer. Je nach Intensität des Streiks könnte es bis zu einer Woche dauern, bis sich die Lage im Hafen wieder normalisiert hat. |





